#fragmama: Wie macht Ihr das mit der Hausarbeit?

#fragmama: Wie macht Ihr das mit der Hausarbeit?

Ein leidiges Thema, ich weiß. 3,5 Monate nach der Geburt der Babyschwester fange ich allmählich an, mir wieder Gedanken um die Sauberkeit in unserem Zuhause zu machen. In der Schwangerschaft und in den ersten Babywochen war das eher Nebensache, aber: Gerade wenn man wieder mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt und nicht ununterbrochen mit dem Baby beschäftigt ist, fällt er eben mehr auf, der Staub, der Schmutz, der Wäscheberg.

Da ich die Schlafenszeiten des Babys aber nur ungern fürs Putzen verschwenden will, neben dem Baby sich nur sehr oberflächlich sauber machen lässt und – wenn ich es der Großen überlasse – die gesamte Wohnung überschwemmt wird, spiele ich immer wieder mit der Idee, mir eine Putzhilfe anzuschaffen. Am nächsten Tag bin ich mir dann doch wieder zu geizig dazu und tanze mit dem Baby in der Trage und dem Staubwedel zu guter Musik gut gelaunt auf meiner persönlichen Putzparty. Von einer Putzroutine bin ich immer noch meilenweit entfernt. Die Wäsche erledigt sich wenigstens meist nebenbei, wenigstens etwas.

Aber wie macht ihr das mit der Hausarbeit, meine lieben österreichischen Familienblogger-Kolleginnen da draußen?

Jennifer von MRSJENVARGA meint dazu:

Wir haben seit 2 Jahren eine Haushaltshilfe, die mindestens einmal die Woche eine komplette Grundreinigung macht. Im Alltag müssen alle helfen, d.h. Geschirrspüler ein- und ausräumen, Wäsche aufhängen, Tiere versorgen – da helfen klein & groß mit. Aber ja… nachdem ich „monkiger“ unterwegs bin, was Sauberkeit betrifft als mein Mann, habe ich den Sauger dann doch fast täglich in der Hand um zumindest die Krümel der Kids zu saugen ohne diesen Grundputz einmal die Woche (wo auch aufgeräumt wird) würden wir aber wohl untergehen

Stephanie von 3fach Jungsmami hat zur ihrer Haushaltsorganisation hier einen Beitrag verfasst: Vormittags Haushalt – Nachmittags „frei“ – klingt vernünftig und diszipliniert.

Birgit von Muttis Nähkästchen hat auch bereits zu diesem Thema gebloggt. Und ich sage nur: Sie hat eine Putzhilfe.

Ines von Shripmskrams ist dagegen eine „Einzelkämpferin“:

Ich mach alles selbst. Da ich noch in Babypause bin, geht sich das alles gut aus. Ich habe aber schon meine fixen Tage, wann ich meistens was mache. Ich glaube, sonst würde ich es ewig vor mir herschieben. Es ist ja nicht so, dass das meine Lieblingsbeschäftigungen wären. Außerdem erledige ich dann jeden Tag ein bisschen etwas und es kommt nicht so viel zusammen.

Auch Christine von Einer schreit immer hat über ihr Leben in einem Zwillingshaushalt einen sehr ehrlichen und aufmunternden Bericht abgeliefert.

Für Tina von Jutima Blog scheint die Hausarbeit eher Nebensache zu sein:

Wir putzen meistens abends oder am Wochenende gemeinsam, aber eher nebenbei. Die Küche machen wir jeden Abend sauber und zwischendurch immer, was so anfällt. Am Mühsamsten finde ich das Staubwischen, weil es da kein Ende gibt. Die Wäsche mache ich im Keller, das erspart Platz und Staub im Wohnraum. Und so Sachen wie Fenster und Vorhänge mache ich dann, wenn es mich stört.

Victoria von Vickyliebtdich wiederum vertraut mehreren Helferleins, wenn es ums Saubermachen geht:

Zu mir kommt regelmäßig eine Putzhilfe alle 2 Wochen, da ich einfach nicht die Zeit und Lust habe für einen Großputz. Der iRobot erledigt die kleineren Brösel und Katzenhaare unter der Woche. 

Vera von Abenteuer Erziehung dagegen holt schließlich die Männer in die Verantwortung, denn schließlich leben die ja oft mit Mama und Kind/ern unter einem Dach. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

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Und wie macht ihr das?

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Hilfe, mein Kind trotzt + Gewinnspiel

Hilfe, mein Kind trotzt + Gewinnspiel

Wie ich bereits angedeutet habe, befindet sich unsere 2 1/3 Jährige Große mitten in der Autonomiephase, wie man seit Neuestem zur altbekannten Trotzphase sagt.

Aber however: Wenn ein kleines Kind versucht, autonom zu werden und anfängt, eigene Entscheidungen treffen zu wollen, kann das für das Kind und dessen gesamte Umwelt ganz schön anstrengend werden. Ich bin deshalb gerade auf Ausschau nach hilfreichen Tipps und Erfahrungsberichten für diese turbulente Zeit.

Ein sehr amüsantes Ratgeber-Büchlein haben vor Kurzem die geniale Christina Tropper (vgl. Zwillings-Mamablog: Einer schreit immer) samt Ehemann Alexander Smutni-Tropper verfasst. In „Die Trotzphase ist kein Ponyhof: Der Eltern-Survival-Guide“ stehen neben einem kurzen Theorie-Input vor allem praxisrelevante Tipps und Tricks für diverse „schwierige“ Situationen im Vordergrund: Essen, Zähneputzen, Haarewaschen, Nägelschneiden, Klogehen, Aufstehen, Schlafengehen, Autofahren, Einkaufen, Essengehen, Aufräumen… An sich einfache, alltägliche Gegebenheiten können mit kleinen Rebellen schon manchmal zum Kraftakt werden. Ich spreche da aus Erfahrung…

Aber ich möchte Euch nicht länger auf die Folter spannen, was Euch in „Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ geboten wird. Neben dem Fokus auf konkrete, schwierige Situationen sind es folgende Strategien, die im Umgang mit kleinen Wutzwergen empfohlen werden.

  1. Den kleinen Trotzkopf mitentscheiden lassen – zumindest in einigen Bereichen des Alltags
  2. Sich auf Augenhöhe begegnen – eine Haltung des gegenseitigen Respekts
  3. Das Timing berücksichtigen, Struktur und Familienrituale schaffen – gerade das gibt im Chaos der Gefühle Halt
  4. Das Kind in einem kindgerechten Umfeld selber machen lassen – entsprechend „geübt“ entlastet das Selbermachen gestresste Eltern
  5. Klare Regeln und klare Sprache – lange Monologe und Diskussionen für die Pubertät aufheben
  6. Das „Nein“ wohldosiert einsetzen – sonst ist man irgendwann nicht mehr glaubwürdig

 

Und hier noch ein kleiner „Life“-Auszug aus dem Buch samt wertvoller Tipps rund ums „Liftfahren“:

  • Machen Sie vorher mit dem Kind aus, dass es einen Knopf drücken darf, und auch, welchen. Dabei kann man auch prima die Zahlen lernen.
  • Lenken Sie ihr Kind ab und verwickeln Sie es während der Fahrt in ein interessantes Gespräch, das interessanter ist, als alle Knöpfe zu drücken.
  • Manchmal sollte man einfach zu Fuß gehen. Klingt banal, ist aber effektiv und bei zwei Stockwerken auch gesundheitsfördernd.
  • Wenn andere Personen drücken wollen, fragen Sie nach, ob ihr Kind stattdessen drücken dürfte. Hat den Vorteil: Falls die Person das nicht will, sind Sie nicht die Böse.
  • Wenn es einen „Tür-zu“-Knopf gibt, kann das Kind diesen immer gefahrlos betätigen. Da fühlt sich das Kind wichtig und gebraucht.

Na, seid Ihr neugierig geworden?

Bestens, ich darf nämlich ein Exemplar dieses brandneuen Ratgebers verlosen. 

Und so könnt Ihr gewinnen:

1. Schenkt mir ein „Like“ auf meiner Facebook-Seite

2. Bitte kommentiert, wie ihr mit der Trotzphase Eures/r Kindes/r umgeht bzw. umgegangen seid?

 

Das Gewinnspiel endet am So, 24. September um 22 Uhr abends. Der/die Gewinnerin wird per Zufallsprinzip ausgelost und von mir per Mail verständigt.
 
Mitspielen kann jeder mit einem Wohnsitz in Deutschland oder Österreich.
 
Viel Glück:-)
Bewegungsförderung im Wohnzimmer

Bewegungsförderung im Wohnzimmer

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch so ist, aber: An den Tagen, an denen sich meine 2-jährige Große am Spielplatz austobt oder sich bei einer gemeinsamen Wanderung auspowert, fällt sie abends wie ein Stein ins Bett. Herrlich, vor allem, da das Zubettbringen in den letzten Wochen ohnehin ein bisschen mühsam geworden ist. Aber dazu ein anderes Mal.

Jedenfalls: Wenn es draußen regnet, ist es mit der Bewegung an der frischen Luft ein bisschen schwieriger, wobei auch so ein Regenspaziergang samt Pfützenspringen seinen Reiz hat. Aber darauf habe/hat ich/man eben nicht immer Lust. Aber auch bei der aktuellen Hitzewelle bleiben wir derzeit gerne drinnen, weil ich bzw. das Baby so gar keine „Sommer-Typen“ sind.

Also habe ich mir ein paar mehr oder weniger lustige „Spielchen“ fürs Wohnzimmer überlegt, bei denen die Große und ich ordentlich ins Schnaufen kommen. Und das sind sie, meine Favoriten, wenn sich die Große (+ die Mama) zwischen Lego und Malblock mal ordentlich bewegen soll/en:

  • Purzelbäume schlagen: Dazu braucht`s nur einen halbwegs weichen Teppich
  • Klettern: auf die Couch und wieder hinunter. Mehr Spaß macht das Ganze, wenn Mama mitmacht und das Tempo allmählich steigert… ganz schön anstrengend
  • Balancieren: auf einem Bein, die Stofftiere, ein Tuch, ein Buch auf dem Kopf… gar nicht so einfach
  • Gehen: vorwärts auf den Fersen und rückwärts durch die ganze Wohnung
  • Tanzen: Kinder-CD an und los geht´s: Ob tanzen, wie es Euch gefällt oder Bewegungslieder mit „Anleitung“. Kinder-CDs kommen bei uns gerade besser als meine persönliche Lieblingsmusik. Da wäre zB. die CD „Turnhits für Krabbelkids“ aus dem Hause Ökotopia, die u.a. mit einfachen Mitmachliedern aufwartet, wo ich nicht mehr viel denken muss und die Große begeistert dabei ist.

  • Tierbewegungen nachahmen: Hüpfen wie ein Frosch, Robben wie eine Robbe, Schlängeln wie eine Schlange, Trotten wie ein Bär, Stolzieren wie ein Flamingo… einfach an den letzten Zoobesuch denken
  • Rollen: Über den Teppich, übereinander, in ein Tuch einrollen…
  • Schütteln: Zuerst die einzelnen Körperteile – dann den ganzen Körper
  • Yoga: Viele Erwachsenen-Positionen machen schon die Kleinen mit – falls Ihr mit Yoga bisher noch nichts am Hut hattet: hier findet Ihr Inspirationen für (klein)kinderfreundliche Yoga-Positionen

Zur Verfügung gestellt vom Ökotopia Verlag

Habt Ihr noch weitere Ideen/Vorschläge?

Die Geburt, die Zweite

Die Geburt, die Zweite

Erinnerungen muss man festhalten, solange sie präsent sind. Also hier ist sie, die Erinnerung an die Geburt der Babyschwester, die laut Mutter-Kind-Pass nur 3 Stunden dauerte. Mir kam das dann aber doch ein wenig länger vor…

Dank eines sanften Blasensprungs ging es nämlich nicht komplett ratzfatz. Ich konnte mich also mental ein wenig auf das Großereignis „Geburt“ vorbereiten. Das Beste an dem Blasensprung gegen 19.00 Uhr war außerdem, dass der Papa und die Oma und schließlich auch die Rettung rechtzeitig eintrafen. Rechtzeitig, um die Große in die Obsorge der Oma zu übergeben und den Papa darauf vorzubereiten, dass es jetzt bald losgeht, mit dem Händchen halten im Krankenhaus.

Das war mir diesmal nämlich wirklich wichtig. Nachdem ich beim ersten Mal die Übergangsphase „allein“ im Krankenhaus und als relativ schmerzhaft erlebt habe, wollte ich diesmal gerne von Anfang bis zum Ende gut zugeredet bekommen. Angekommen im Spital ging es dann gleich in Kreißzimmer, wo ich nach Einlauf und Bauchmassage mit einem nach Zimt und Nelken duftenden Öl kurz nach Mitternacht noch ein bisschen eingenickt bin zwischen den sehr sanft einsetzenden Wehen.

Nachdem ich an den letzten Tagen vor der Geburt das Buch „Atmen, singen und gebären“ von Frédérick Leboyer gelesen habe und davon sehr inspiriert war, „sang“ ich mich freudig durch die Eröffnungs- und Übergangsphase und hatte von Anfang an ein richtiges Glücksgefühl, in dem Glauben, dass es diesmal eine richtig sanfte Geburt werden würde. Als die Presswehen einsetzten, war es mit der Sanftheit allerdings vorbei. „Da hat es jemand eilig, auf die Welt zu kommen“, hörte ich die Hebamme noch sagen. Aus dem Singen wurde ein jammerndes Geplärre, das knappe 15 Minuten später mit einem quietschenden Geschrei der kleinen Babyschwester verstummte. Wow, das ging ja jetzt wirklich schnell. Länger hätte ich das aber auch nicht mehr durchgehalten.

Da war sie also, die 51 cm und rund 3200 g schwere Babyschwester, die – wie ich finde – ihrer Schwester sehr ähnlich sieht und doch bereits ganz anders ist. Willkommen bei uns. So schnell, wie Du auch gekommen bist, so schnell bist Du unser neues Familienmitglied geworden: unser kleines Babylein, das auch die große Schwester sofort ins Herz geschlossen hat und unseren Alltag ordentlich auf den Kopf stellt. Mit Dir sind wir jetzt komplett.

2 Jahre Kleinkind-Sein

2 Jahre Kleinkind-Sein

Endlich. Endlich bin ich 2. Jetzt gehöre ich schon zu den fast ganz Großen. Fast.

Endlich haben nun auch Mama und Papa kapiert, dass ich kein Baby mehr bin. In den letzten Wochen vor meinem Geburtstag habe ich mich nämlich noch einmal ordentlich ins Zeug gelegt, um ihnen das zu beweisen. Ich spreche mehr als 100 Wörter, wovon die Erwachsenen zumindest die Hälfte versteht. So komme ich viel leichter durchs Leben, kann meine Wünsche äußern, meine Umwelt gehörig austricksen, meine Stofftiere herumkommandieren und vieles mehr.

Ich kann mich mittlerweile alleine ausziehen und meine Schuhe alleine anziehen. Ich kann alleine Stufen steigen, die Zähne putzen und Blumenzwiebeln in der Erde vergraben. Den Kinderwagen schiebe ich mit links, das Töpfchen samt der dazugehörigen Prozedur am Klo habe ich vor Kurzem wieder entdeckt und das Öffnen von Türen beherrsche ich auch schon recht gut. Überhaupt: Auf die Schnelle fällt mir kaum etwas ein, was ich ohne Mamas und Papas Hilfe nicht erledigen kann… Ach ja, beim Aus- und Anziehen von Windel und Body feile ich noch an der passenden Technik. Das ist gerade eine ziemlich große Herausforderung. Jedenfalls trainiere ich das weiterhin. Wenn ich dazu nur mehr Zeit finden würde.

Nach unserem Umzug in die neue Wohnung, meiner Quarantäne wegen den blöden Windpocken und dem Osterurlaub bei Oma und Opa bin ich nämlich in meinem neuen Kindergarten und auf vielen neuen Spielplätzen gelandet. Im Kindergarten verbringen Mama und ich meist lustige Stunden, wobei es mich allmählich ein wenig nervt, dass Mama zuerst immer mit will, dann elendslange auf dem Klo verschwindet und mich dann immer in dem Moment abholt, wenn ich gerade mitten bei meinem Lieblingsspiel bin. Viel zu früh. Dabei kann ich es kaum erwarten, endlich wieder mit den anderen Kindern zu Mittag zu essen und danach ein Päuschen einzulegen. Zu Hause setzt mir Mama immer so seltsame gesunde Kost vor und versucht mich hinterher zu einem Schläfchen zu überreden während sie selbst längst zu schnarchen begonnen hat. Wie soll das bitte funktionieren?

Ich bin nämlich nicht nur eine fast ganz Große. Obendrein bin ich eine riesig Schlaue und weiß genau, wie ich Mama und Papa dazu bringe, das zu tun, was ich will. Wenn sie mich zum Mittagsschlaf im Gitterbett einsperren, schreie ich so lange, bis mich einer von den beiden wieder aus diesem Gefängnis befreit. Wenn ich auf den Spielplatz will, gehe ich einfach. Mama tut sich mit ihrem runden Bauch nämlich schon recht schwer, mir hinterherzukommen geschweige denn mich zu schnappen und auf der Schulter in die entgegengesetzte Richtung zu tragen. Wobei: Manchmal tut sie das doch. Denn: Auf den Spielplatz will ich derzeit mindestens 2x täglich. Wie soll ich auch daran vorbeigehen, wenn wir jetzt einen Spielplatz direkt vor der Haustür haben?

Also: Liebe Mama und lieber Papa. Findet Euch damit ab, dass ihr mir nicht mehr vorschreiben könnt, was ich tun und was ich nicht tun soll. Ich bin jetzt nämlich 2. Das Tolle daran für Euch ist, dass ihr nicht mehr alles für mich entscheiden und überlegen müsst, was das Beste für mich ist. Das weiß ich jetzt schon selbst. Und ihr habt mehr Zeit und könnt Eure ganze Energie in die Erziehung und Pflege meiner zukünftigen Babyschwester stecken. Wenn Ihr dabei meine Hilfe oder irgendwelche Tipps braucht, könnt Ihr Euch natürlich immer an mich wenden. Schließlich war ich ja auch einmal ein Baby… vor laanger/laanger Zeit. Aber jetzt lasst uns erst mal richtig feiern…

Ich koche: Süßer Hirseauflauf

Ich koche: Süßer Hirseauflauf

Trotz des Schokowahnsinns zu Ostern ist mir/uns der Appetit auf Süßes noch lange nicht vergangen. Weil Süßes aber auch gesund und dank der Hirse auch sehr eisenhaltig sein kann (ideal in der Schwangerschaft) verrate ich Euch heute mein neuestes Lieblingsrezept für eine süße Hauptspeise.

Für den süßen Hirseauflauf brauchst Du zunächst:

  • 100 g Hirse
  • 250 ml Milch
  • 2 EL Schlagobers
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Honig
  • 2 Eier
  • 100 g Rosinen
  • 2 EL Butter
  • 250 g Joghurt
  • 1 Apfel
  • 1 Prise Zimt
  • 2 EL gehobelte Mandeln

Und so geht`s:

Rosinen in warmes Wasser einweichen.

1 EL Butter erwärmen. Die Hirse darin anschwitzen und mit Milch, Schlagobers und Salz aufgießen. Kurz aufkochen und bei geringerer Hitze dann ca. 20 min quellen lassen.

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiklar zu Schnee schlagen.

Die Hirse mit Honig süßen und den Dotter einrühren. Rosinen, Joghurt und Zimt unterrühren und eine Auflaufform mit Butter ausfetten und mit gehobelten Mandeln bestreuen.

Das geschlagenen Eiklar unter die Hirsemischung heben und zur Hälfte in die Form füllen. Den Apfel reiben und darüber streuen und mit der anderen Hälfte Hirsemischung bedecken.

Dann geht das Ganze für ca. 40 Minuten ins Rohr. Fertig!

Tipp: Besonders schmeckt der Auflauf mit Apfelmus oder Rhabarberkompott – warm, aber auch kalt.

Danke an GuteKueche.at für die Inspiration.

Yamm – Vegetarisch für die ganze Familie

Yamm – Vegetarisch für die ganze Familie

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Während ich in der Karenz vormittags diverse Kindercafés in der Stadt aufgesucht habe, geht es mir (bzw. der Kleinen) in diesen Lokalitäten nach Job und Kindergarten mittlerweile ein wenig zu turbulent zu. Aber es gibt auch entspannte Orte in Wien, wo Du dich mit Kind und Kegel auf einen gemütlichen Plausch treffen kannst. Einer dieser Orte wäre zB. das Yamm am Universitätsring 10 in 1010 Wien.

Es punktet nicht nur mit einer grandiosen Auswahl an vegetarischen Speisen, gesunden Smoothies und leckeren Kuchen, sondern mit einem sehr gemütlichen Kleinkindbereich. Neben einer Rutsche und diversen „Activity Boards“ aus Holz, findest Du dort eine geräumige Wickelmöglichkeit und eine Mikrowelle, um Babybrei rasch selbst aufzuwärmen. Herrlich unkompliziert und auch nachmittags nicht so überlaufen. Es findet sich also genug Platz für den Kinderwagen und lässt außerdem Raum für mehrere (freie!) Hochstühle.

Tipp für kochfaule Mamas: Essen kann vom ausgiebigen Buffet in praktischen Take Away-Boxen (Preis je nach Gewicht) mit nachhause genommen werden. Nicht gerade ein günstiger Spaß, aber wer sich gesund ernähren will und nicht immer Lust aufs Kochen kann, kommt hier voll auf seine Rechnung.