Wochenbett – 8 Tipps für eine (halbwegs) entspannte Zeit nach der Geburt

Wochenbett – 8 Tipps für eine (halbwegs) entspannte Zeit nach der Geburt

Das Wochenbett. Ob das jetzt nur die ersten 10 Tage oder die ersten 8 Wochen nach der Geburt sind. Es ist jedenfalls die Zeit nach der Geburt, in der das Baby bei Euch zuhause einzieht und der Alltag kopfsteht. Die Zeit, in der bei den meisten Mamas noch immer Hormonchaos herrscht und die Papas vor diesen oder anderen Herausforderungen stehen. Eine Zeit, in der die Familie zusammenwächst und das große Glück des Neuankömmlings gebührend gefeiert werden soll.

So groß die Glücksgefühle rund um das Wunder „Baby“ auch seien mögen (und auch sind). Die erste Zeit mit Baby ist stressig und manchmal gar nicht so rosig, wie man/frau sich das vielleicht vorstellt.

Bei mir waren die 8 Wochen nach der Geburt diesmal (wie auch bereits beim ersten Baby) eine anstrengende Zeit. Anstrengend deshalb, weil ich die Kleine ständig herumgetragen habe – sobald ich sie hingelegt habe, hat sie gebrüllt – und die Große keinesfalls vernachlässigen wollte. Weil das nicht so richtig gelang und das Herumtragen auf Dauer ziemlich mühsam ist, war ich die letzten Wochen also immer wieder ziemlich genervt, weil es mit dem Mama-Sein nicht so klappte, wie ich mir das vorstellte, nämlich: Eine entspannte, gut gelaunte Mama zu sein, die beiden Kinder gerecht wird. Nachdem ich mir das eingestand, dass das eben nicht geht, klappt´s plötzlich (meistens)… mit der Entspanntheit.

Also: Entspannt Euch, Mamas, und hört Euch meine persönlichen 8 Tipps fürs Wochenbett an:

  1. Nehmt Euch nicht zu viel vor. Das Baby kennenlernen und „herzeigen“, den Alltag neu strukturieren, die eigene Gefühlsachterbahn wieder auf die Reihe bekommen…: All das ist in den ersten Wochen eigentlich genug „Action“. Diverse Ganztagsausflüge, intellektuelle Herausforderungen, gewagte Urlaubsreisen können warten.
  2. Schlaft, wann immer es möglich ist.
  3. Esst in Ruhe (sofern möglich) und esst das, worauf ihr Lust habt. Auf gesunde Ernährung könnt Ihr immer noch Wert legen.
  4. Plant eine tägliche Mama-Auszeit ein (zB. Duschen, Telefonieren, Lesen, Kaffeehausbesuch…).
  5. Geht an die frische Luft. Das hilft besonders bei Müdigkeit und schlechter Laune.
  6. Lasst das Baby ein bisschen jammern, denn: Man glaubt es kaum. Oft beruhigt sich ein Baby auch von selbst.
  7. Lasst den Haushalt links liegen. Wenn Euch das Chaos allzu sehr stört, bitte Tipp Nr. 5 berücksichtigen.
  8. Stresst Euch nicht mit irgendwelchem Rückbildungs-Tamtam. Dazu ist nach den 8 Wochen immer noch Zeit genug.

Und wie war das bei Euch? Könnt Ihr die Liste noch ergänzen?

8 Wochen Zweifach-Mama-Sein

8 Wochen Zweifach-Mama-Sein

Geschafft.

Denn ganz ehrlich: Die letzten Wochen waren turbulent. Neben geruhsamen Vormittagen mit dem Baby, das nach wie vor tagsüber viel schläft, und recht aufregenden Nachmittagen (Baby: „Hilfe, die große Schwester ist da – da drehe ich am besten gleich meine Jammersirene an“) und intensiven Abenden (Mama: „Zu welchem Kind renne ich zuerst? Wann kommt Papa endlich nachhause?) ist es erst in den letzten Tagen ein wenig ruhiger geworden bei uns. Dem Schnuller sei Dank, manchmal.

Aber ich darf mich nicht beschweren: Wir haben erst eine Woche bei Omi verbracht, wo ich mich gut erholen und Mittagsschläfchen halten konnte, die Große der Omi kaum von der Seite wich und mich in manchen Momenten nicht mal an ihre Windel ranließ. Komisch, so kenne ich sie gar nicht. Zurück von der Sommerfrische will sich die Große im Kindergarten aber so gar nicht von uns trennen und verdrückt so manch dramatisches Tränchen. Auch nicht so einfach, aber meistens bleibe ich „hart“ und schiebe es auf eine Phase.

Die Kleine will auch noch nicht so richtig runter von mir. So ein Kuschelkätzchen, das mit ihren 8 Wochen bereits den zweiten Schnupfen ihres Lebens und dann noch die Bindehautentzündung der Großen übernommen hatte. Also eigentlich nicht verwunderlich, dass sie so verschmust ist.

Mittlerweile aber sind wieder alle (fast) gesund und ich lerne allmählich, dass ich meinen beiden Lieblingen nicht immer gerecht werden kann. Wenn ich die Kleine stille und die Große malen möchte… muss die Große warten. Wenn die Große gewickelt oder aufs Klo gehen will… muss die Kleine warten (auch wenn sie ein lautes Geplärre aktiviert, sobald ich sie schnell mal im Stubenwagen ablege). Das geht nun einmal nicht anders. Und eigentlich ist es halb so wild… das Raunzen der Großen und das Geplärre der Kleinen. Denn im Großen und Ganzen finde ich, dass wir das ganz gut hinbekommen.

Wenn die Große der Kleinen vorturnt (wir üben gerade das Rollen von der Rücken- in die Bauchlage), ihr vorsingt (wenn meine Stimme schlappmacht) oder versucht, ihr die Hose anzuziehen (da kann der bis dato eher grantigen Babyschwester schon mal ein Lächeln entkommen), dann weiß ich, dass das genau das ist, was ich mir für die Große gewünscht habe: ein Schwesterchen. Die Kleine ist zwar aktuell noch wenig begeistert von der großen Schwester, aber das wird schon noch kommen… Wenn das Zwutschgi erst mal von mir runter rutscht und die Welt entdecken möchte, wird ihr die Große aufmunternd zur Seite stehen.

Inzwischen werde ich der Großen ein paar Tage bzw. Wochen Auszeit vom Kindergarten gönnen, denn es stehen ohnehin noch ein paar Urlaubstage mit dem Papa an. Das Kuschelbaby wird weiterhin in der Gegend rumgetragen und in guten Momenten durch Wald und Wiese kutschiert. Eine Vorliebe für Bäume und Blätter haben nämlich jetzt schon beide Mädels. Ich bin ja schon gespannt, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede ich noch entdecken werde. Obwohl man Kinder ja nicht vergleichen soll: ich tue es trotzdem… still und leise. Am liebsten aber beobachte ich, wie sich die Zwei gegenüber einander verhalten… und das werde ich wohl noch die nächsten Tage/Wochen/Jahre tun. Aufregend.

56 Wochen Mama-Sein

56 Wochen Mama-Sein

55 Wochen

Besser kann es mir als Mama derzeit nicht gehen. Seit mehr als 3 Wochen sind der Papa und ich mit der Kleinen zusammen „zuhause“ und haben dabei einen passenden Rhythmus gefunden. Nachdem wir in den ersten Tagen alles zu 3 unternommen haben, wechseln wir nun ein wenig ab. Mal macht der Papa etwas mit der Kleinen, dann wieder ich, und dann sind wir wieder als gesamte Familie unterwegs.

Herrlich, v.a. weil ich dabei eine ungewohnte Freiheit verspüre, die ich durchaus genießen kann: 3 ganze Tage á 9h habe ich bereits ohne mein Mäuschen verbracht, gefolgt von 3 Abenden in Folge, die ich Wein trinkend und Zigaretten rauchend außer Haus verbracht habe. Unglaublich, wie wild ich mir dabei vorgekommen bin. Mit dem Abstillen ist das Loslassen meinerseits also tatsächlich ins Rollen gekommen. Der Kleinen scheint es ähnlich zu gehen. Denn nach ein paar Anlaufschwierigkeiten ist sie mittlerweile ein unglaubliches „Papa-Mädi“ und kriegt außer „Tata-Tata-Tata“ kaum ein Wort heraus. Nun ja, ich beruhige mein Mama-Ego damit, dass diese Phase auch wieder vorübergehen wird, und erfreue mich daran, wie viel Spaß meine beiden Lieblinge miteinander haben, auch ohne mich 😉

Und herrlich ist es überhaupt, die gesamte Verantwortung, den Haushalt, das Kochen, die Spielzeiten, die Kuscheleinheiten, das Zubettbringen, aber auch die Freude an den schönen Momenten mit der Kleinen zu teilen. Im Alltag fehlt dazu leider oft die Zeit.

Deshalb genießen wir es derzeit natürlich umso mehr, unsere Familien-Auszeit. Die Kleine anscheinend auch und ist so ausgeglichen wie noch: Sie schläft zum Mittagsschläfchen beim Essen ein bzw. hinterher an einer Wasserflasche nuckelnd. Auch nachts schläft sie locker von 19.00-5.30 Uhr durch – und das pünktlich, seit der Papa zuhause ist + seit ich sie an diesem Tag abgestillt habe. Dabei dachte ich, das wird nie was mit dem Schlafen. Immerhin hat es mich 12 Monate beschäftigt, wie ich das Baby tagsüber in den Schlaf stillen, schunkeln und schieben kann. Und dann so was? Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie verblüfft ich war… und teilweise immer noch bin, wenn sie mal wieder beim Händewaschen einschläft.

Als Nächstes stehen bei uns jetzt ein paar Tage bzw. Wochen „Urlaub“ außerhalb der eigenen 4 Wände an. Ein bisschen Abwechslung tut gut, ein bisschen Rauskommen aus dem Alltag, so schön er auch derzeit sein mag. Schön ist das, alles zusammen. Schön, so soll es bleiben.

Spielen à la Emmi Pikler

Spielen à la Emmi Pikler

Pikler 3

Pikler 2

Pikler 4

„Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt“ (Emmi Pikler)

Wie vor einigen Monaten bereits erwähnt, ist das Baby bzw. mittlerweile Kleinkind von sogenannten Pikler-Spielgeräten schwer begeistert, die wir uns in regelmäßigen Abständen ausleihen.

Außer mit der Krabbelkiste und der Schaukel amüsiert sich die Kleine aber auch in einem wöchentlichen Pikler-Spielraum und erklimmt da zB. die Sprossenleiter und spielt mit sonstigen, altersgerechten Spielmaterialien, die dort im Raum verteilt sind. Spielen, Klettern und Kontakt mit den anderen Kindern aufnehmen: Das ist eigentlich alles, was die Kinder in der Pikler-Spielgruppe tun. Die Mamas bzw. Papas sitzen daneben, plaudern ein wenig, entspannen und stimmen gegen Ende mit der Spielgruppenleiterin ein paar Liedchen an. Mehr ist es nicht, aber trotzdem: Ich bereue es nicht, mich für diese Art der Spielgruppe entschieden zu haben, auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis auf den ersten Blick zu wünschen übrig lässt. Schließlich spielen die Kinder ja nur – das können sie zuhause oder am Spielplatz ja auch. Schon, aber…

Die Pädagogik der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler geht davon aus, dass Kinder ihre eigenen Entscheidungen treffen sollen, weil damit Selbstgefühl und Zufriedenheit gestärkt werden. Beim freien Spiel lernen sie, ausdauernd zu sein, schulen ihre Konzentrationsfähigkeit und üben sich im Umgang mit ersten Schwierigkeiten bzw. Hindernissen. Zusammenfassend erleben sie dabei ihre eigene Wirksamkeit kennen und können sich so selbst besser einschätzen. Die Mamas übrigens auch. Ich zB. traue meiner Kleinen geschicklich mehr zu, seitdem ich sie regelmäßig bein Klettern und Balancieren beobachtet habe.

Außerdem: Weitere 5 Punkte, weshalb ich/wir den Pikler-Spielraum mögen:

  1. Die Mamas/Papas können sich zurücklehnen, durchatmen und einfach nur beobachten. Die Verantwortung, damit kein Kind stürzt oder sich wehtut, übernimmt großteils die Spielgruppenleiterin
  2. Die Gruppe ist mit ca. 8 Kindern relativ klein, weshalb eine ruhige, entspannte Atmosphäre herrscht. Beinahe Wellness für die Eltern-Seele
  3. In Kontakt mit den anderen Kindern lernen Mamas/Papas ihren kleinen Liebling besser kennen, verstehen und auch von einer anderen Seite kennen
  4. Bei den dazugehörigen „Elternräumen“ treffen sich die Mamas/Papas mit der Gruppenleiterin, um sich über aktuelle Problemchen und Fragen in Ruhe auszutauschen
  5. Die Kinder entscheiden selbst, wann, womit und mit wem sie spielen möchten anstatt „bespielt“ zu werden. Wenn sie erst einmal am freien Spiel Gefallen finden, funktioniert das auch zuhause recht gut. Dazu braucht es aber natürlich keine Pikler-Spielgruppe
Ich backe: Schokotorte à la Alina

Ich backe: Schokotorte à la Alina

Schokotorte

Ich bin an sich nicht die große Bäckerin, habe aber aktuell große Freude am sonntäglichen Kuchen bzw. Torten essen. Und: Selbst gemacht schmeckt halt doch am besten. Wenn dieses süße Wunderwerk dann noch ratzfatz hergestellt ist, wunderweich schokoladig schmeckt und sogar ein bisschen gesund daher kommt, ist die Freude gleich noch viel größer.

Ohne Mehl, mit viel Schokolade und gaaanz viel Heidelbeeren ist die Schokotorte à la Alina – benannt nach einer ehemaligen Arbeitskollegin und amateurmäßigen Profibäckerin – in ca. 45 min am Tisch. Das lob` ich mir.

Für die Torte brauchst Du:

  • 200 g Vollmilchschokolade
  • 125 g Butter
  • 100 g geriebene Mandeln
  • 75 g brauner Zucker
  • 5 Eier
  • Heidelbeeren für das Finish

Und das ist zu tun:

Den Backofen auf 150°C vorheizen und eine Tortenform einfetten. Die Schokolade zusammen mit der Butter schmelzen lassen. Währenddessen das Eiweiß steif schlagen. Dann die geschmolzene Schokolade & Butter mit allen anderen Zutaten der Reihe nach mischen. Zuletzt das geschlagene Eiweiß unter den Teig heben. Die Masse im Form füllen und für ca. 30 Minuten in den Ofen schieben.

Die Torte auskühlen lassen, mit Heidelbeeren belegen und nach Belieben mit Schokostreusel oder -herzen bestreuen. Bon appetit!

Achtung: Wenn Du die doppelte Menge nimmst, verlängert sich die Backzeit auf ca. 50 Minuten.

Checklist Mai

Checklist Mai

Mai

Ein Wonnemonat, wie er im Bilderbuch steht. Ich werde diesen Mai besonders genießen, weil…

  • der Papa und ich gaanz viel gemeinsame Zeit mit der Kleinen verbringen werden
  • gleichzeitig aber auch ein bisschen Zeit für uns als Paar, aber auch für uns als „Individuum“ bleiben wird, d.h.: ich habe vor, morgens wieder ein paar Runden „alleine“ joggen zu gehen, werde mir drei ganze Tage lang eine berufliche Fortbildungsveranstaltung reinziehen und den einen oder anderen Abend auswärts verbringen. Es stehen da nämlich einige Frauenabende an…
  • trotz der vielen gemeinsamen Zeit versuchen werde, mich rauszuhalten und die „Mama-Verantwortung“ an den Papa abzugeben. Auch wenn ich vieles wahrscheinlich besser weiß und kann 😉
  • wir mit dem mittlerweile „Kleinkind“ gaanz viel vor vorhaben: Nach Abstillen und Sandkastenbau im Garten wollen wir in unserer Familienzeit nämlich etwas erleben: Semmering, Rosenburg, Hallstatt, Slowenien – unsere Reiseziele für den Mai. Mal sehen, wie weit wir kommen. Die Begeisterung fürs Auto- bzw. Zugfahren hält sich aktuell nämlich noch in Grenzen.
  • ich mir nach erfolgreichem Abstillen ein paar Gläser Rotwein und ein Zigarettchen genehmigen werden – wie verrucht das schon klingt
  • wir uns zwischendurch wieder hauptsächlich der Gartenarbeit widmen werden: Grillerei, die ersten Ernteerträge und ausgiebiges Aus- und Eingraben von jeglichem Grünzeug – ich liebe es
  • ich mich bei dem ganzen Trubel wohl ein wenig aus der Online-Welt zurückziehen werde, aber keine Angst: nicht ganz

Bildrechte: Most Beautiful Things via Pinterest

 

1 Jahr Baby & Mama-Sein

1 Jahr Baby & Mama-Sein

1 Jahr

Es ist Zeit für eine „Liebeserklärung“:

Mein kleiner großer Schatz,

vor einem Jahr und ein paar Tagen hätte ich es nicht für möglich gehalten, wie sehr ich Dich einmal lieb haben werde.

Vor einem Jahr hast Du mir zwar gehörige Schmerzen bereitet, aber auch für den größten Glücksmoment gesorgt, den ich je hatte.

Vor vielen Monaten warst Du noch ein kleines, hilfloses Puzi-Baby, das viel geplärrt, viel zu wenig geschlafen und ununterbrochen getragen oder gestillt werden wollte. Du warst die Herausforderung, nach der ich immer gesucht habe.

Vor mehreren Monaten hat Dich der Ehrgeiz gepackt, die Welt zu entdecken. Mit weniger Geplärr, noch weniger Schlaf und gehörig Muttermilch im Bauch gerietest Du in Bestform, hast die ersten Drehungen und Krabbelrunden unternommen und die ersten Hindernisse gemeistert. Mein kleiner, kühner Wildfang.

Vor einigen Monaten hast Du entdeckt, dass Muttermilch nicht alles ist und bist in den Genuss von Mamas und Papas Kochkünsten gekommen. Zu unserer Freude bist Du seither eine leidenschaftliche Esserin, die genüßlich kaut, was auf ihrem Teller landet. Es ist eine Freude, Dir dabei zuzusehen. Ebenso wie die Kulinarik hast Du das Kuscheln für Dich entdeckt. Ob Mama, Papa, Oma oder Bär: Im passenden Moment wird gekuschelt, was geht. Dabei dachte ich, das wird nie `was…

Vor wenigen Wochen hast Du mein Mama-Herz dann tatsächlich zum Hüpfen gebracht, als Du das erste Mal „Mama“ zu mir gesagt und mich damit erneut in einen Glückstaumel versetzt hast. Deine ersten Schritte fand ich zwar auch höchst entzückend, aber sicher bin ich mir noch nicht: Jetzt kann ich Dich nicht mehr aufhalten.

Vor wenigen Tagen habe ich nämlich festgestellt, dass Du jetzt kein Baby mehr bist. Du bist ein kleines Persönchen mit einem starken Willen, klirrender Kreativität, unermüdlichem Spieltrieb und einer ausgefuchsten Schlauheit, die ich sonst nur von mir kenne 😉  – und vom Papa. Neben dem Kuscheln und dem Liebhaben haben wir jetzt schon unsere ersten richtigen Machtkämpfe, die ich zwar meist gewinne, die mir aber bereits viel Energie abverlangen, u.a. weil Du immer noch viel zu wenig schläfst.

Du kleines, großes Mädchen: Ich finde es toll, mit welcher Energie Du Deinen Willen durchsetzen willst und mit welcher Aufmerksamkeit Du Tag für Tag Deine Umgebung besser kennenlernst. Ich bin begeistert davon, wie viel Du in diesem einen Jahr gelernt hast und mit welcher Ausdauer Du dich durch die Tage spielst. Ich bin soo froh, dass Du gesund und munter und letzlich doch eine verschmuste Kuschelmaus geworden bist. Danke für diese intensive und unvergessliche Zeit mit Dir.