After-Baby-Body-Beautyprogramm für gestresste Mamas

After-Baby-Body-Beautyprogramm für gestresste Mamas

Nach der Wurschtigkeit, was meinen After-Baby-Body anbelangt, kehrt langsam die Eitelkeit zurück. Seit einigen Tagen raffe ich mich tatsächlich abends auf, um mit Tracy Andersons Metamorphosis-Programm wieder fit und stark zu werden (nicht gerade die sanfteste Rückbildungsgymnastik, aber das „Wilde“ liegt mir derzeit mehr).

Neben dem Mehr an Bewegung nehme ich mir wieder auch mehr Zeit für die Gesichts- und Körperpflege Denn Dehnungsstreifen, Augenringe und einige Fältchen mehr mach/ten auch vor meinem sonst so jugendlich erscheinenden Äußeren nicht halt 😉 Zum Glück kam da gerade ein Produkttest auf mich zu: Von der Naturkosmetik-Linie BIOselect durfte ich mir 2 Produkte aussuchen, die ich in mein aktuelles After-Baby-Body-Beautyprogramm aufgenommen habe. Das wären…

Die Feuchtigkeitsspendende 24-Stunden Anti-Aging Creme

mit Phenolverbindungen der Myrte und Zucker vom Hafer soll die Entstehung freier Radikale verhindern, die Elastizität der Haut verbessern und Falten vermindern. Außerdem spenden Dictamelia und wertvolle Inhaltsstoffe der Sonnenblume der Haut 24 Stunden Feuchtigkeit.

Fazit: Nach einer Katzenwäsche mit kaltem Wasser schmiere ich die Creme seit einigen Tagen auf meine großen und kleinen Fältchen, kann zwar noch keinen großen Unterschied zu „Vorher“ erkennen, aber: nix spannt, nix glänzt -> Die Creme ist als angenehme Tages- und Nachtpflege also geeignet. Sie zieht zwar nicht so gut ein, macht das mit ihrem guten Duft aber wieder wett.

Die Nachhaltig figurformende Körpercreme

hat besondere fettreduzierende Eigenschaften. Der darin enthaltende Kaffeebohnen-Extrakt soll gegen unschöne Fettpölsterchen wirken, während Hibiskus die durch Cellulite verursachte „Orangenhaut“ glättet. Dictamelia® und Shea Butter spenden der Haut außerdem Feuchtigkeit und Elastizität.

Fazit: Da tut sich tatsächlich etwas. Nach dem Auftragen der Creme „prickelt“ es auf der Haut – nach wenigen Tagen der Anwendung wirkt alles ein bisschen straffer. Ob das nun an der Creme oder am Sportprogramm à la Tracy liegt? Mich freut`s.

Übrigens – ein paar Infos zu BIOselect: Das Naturkosmetik-Sortiment von BIOselect erfüllt nicht nur strengste Bio-Standards, sondern geht weit darüber hinaus, der Großteil der Produkte ist vegan. Die Grundlage aller Produkte ist Diktamnus (=Dictamelia®), welches ausschließlich auf Kalkwänden, in Schluchten und im Gebirge der griechischen Insel Kreta wächst. Diktamnus ist schon seit Jahrtausenden für seine universelle Heilkraft bekannt und wurde von zahlreichen Gelehrten der Antike erwähnt. In der patentierten Dictamelia-Formel werden die pflegenden Eigenschaften von extra nativem Bio- Olivenöl und die wohltuenden, aromatischen Stoffe der Diktamnus-Pflanze vereint.
In Deutschland ist das gesamte Sortiment von BIOselect im Online-Shop von Calmterra bestellbar. In Österreich können BIOselect-Produkte in allen Apotheken bezogen werden, wenn nicht vorrätig, sind sie über alle Apotheken bestellbar. Ein Teil des Sortiments ist auch im Online-Shop von Calmterra verfügbar.

Außerdem: Gegen die Dehnungsstreifen am Bauch schmiere ich schon seit der Schwangerschaft die Zinnkraut-Creme von der Klagenfurter Engel-Apotheke (ein Tipp der lieben Verena von MamaWahnsinnHochdrei), die eine straffende und Dehnungsstreifen vorbeugende Wirkung haben soll. Die hatte sie zwar nicht, aber was die Straffung angeht, soll man die Hoffnung ja nie aufgeben, auch nicht am Bauch.

An dieser Stelle möchte ich Euch allerdings diesen Artikel meiner Blogger-Kollegin Menerva von Hotel Mama ans Herz legen, der einen sympathisch, amüsanten und inspirierenden Input zum Thema „After-Baby-Body“ bietet, denn: Wahre Schönheit kommt immer noch von innen.

Teilweise zur Verfügung gestellt von BIOselect

 

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10 Wochen Schwestern-Sein

10 Wochen Schwestern-Sein

Allmählich wird es ein bisschen lustiger mit meinem Schwesterlein, allmählich kann ich sogar ein bisschen mit ihr spielen.

Denn seit die Kleine noch andere Dinge im Kopf hat außer Schlafen, Trinken und Gewickeltwerden wird sie mir immer sympathischer. Deshalb habe ich ihr auch schon mal meine Bären vorgestellt und versprochen, dass sie mit all meinen anderen Spielsachen spielen darf, wenn sie erst einmal groß ist. Inzwischen spiele ich mir ihr „Puppe“, decke sie zu, wenn ihr kalt ist, ziehe ihr die Socken an, schaukle sie in ihrer Wippe und singe ihr meine Lieblingslieder vor. Wie Ihr also seht: Ich bin eine große Schwester zum Vorzeigen.

Mama meint zwar, ich wäre ein wenig eifersüchtig und würde immer Aufmerksamkeit brauchen, wenn die Kleine gerade gestillt, gewickelt oder zum Schlafen gebracht wird, aber da irrt sich Mama gewaltig. Ich brauche nämlich immer Aufmerksamkeit, rund um die Uhr. Schließlich bin ich ja die Große und mitten in der schwierigen Phase der Entthronung. Eh klar, dass das kleine Babylein da an zweiter Stelle kommen und ein wenig warten muss. Oder was meint Ihr?

Warten ist nämlich so gar nicht meine Stärke. Neben dem Warten mag ich es aber auch so gar nicht, wenn Mama oder sonst jemand nicht das tut, was ich will. Das macht mich ganz rasend, wenn mich zB. Mama anstatt Papa wickeln will, der Honig in meinem Frühstücksporridge fehlt oder Mama mir die falsche Kappe aufsetzt. Ständig muss ich mich über solche Dinge ärgern. Das ist ganz schön anstrengend.

Dabei könnte man ja meinen, dass ich derzeit wenig Grund zum Ärger habe. In den letzten heißen Wochen war ich nämlich auf Urlaub bei der Omi, bin dort von mehreren Erwachsenen liebevoll umhätschelt worden, war viel im Planschbecken unterwegs, habe mit meinem großen Cousin Verbrecherjagd gespielt und endlich in einem richtigen Feuerwehrauto gesessen. Das war schon toll. Und der nächste Urlaub steht auch schon bevor.

Bevor es aber zu Oma und Opa nach Vorarlberg geht, schaue ich wieder mal gerne im Kindergarten vorbei und mag es am liebsten, mich mit Mama und der Kleinen am Spielplatz oder zuhause durch den Nachmittag zu spielen. Da Papa am Wochenende ständig unterwegs sein möchte und einen Ausflug nach dem nächsten plant, tut es zwischendurch gut, einfach mal nix zu tun und mit meinen Stofftieren Krankenhaus zu spielen oder mit Lego das Omi-Haus nachzubauen. „Die Zeit der Rollenspiele ist gekommen“, jammert Mama, obwohl sie das an sich gerne macht. Nur ist sie meist zu müde dafür und starrt spätestens ab 17.00 Uhr gedankenverloren „ins Narrenkasterl“. Schade. Also kleine Schwester: Mach mir bitte die Freude und hör auf damit, Mama in der Nacht immer aufzuwecken, damit ich wieder ordentlich mit ihr spielen kann. Aber flott!

 

Wochenbett – 8 Tipps für eine (halbwegs) entspannte Zeit nach der Geburt

Wochenbett – 8 Tipps für eine (halbwegs) entspannte Zeit nach der Geburt

Das Wochenbett. Ob das jetzt nur die ersten 10 Tage oder die ersten 8 Wochen nach der Geburt sind. Es ist jedenfalls die Zeit nach der Geburt, in der das Baby bei Euch zuhause einzieht und der Alltag kopfsteht. Die Zeit, in der bei den meisten Mamas noch immer Hormonchaos herrscht und die Papas vor diesen oder anderen Herausforderungen stehen. Eine Zeit, in der die Familie zusammenwächst und das große Glück des Neuankömmlings gebührend gefeiert werden soll.

So groß die Glücksgefühle rund um das Wunder „Baby“ auch seien mögen (und auch sind). Die erste Zeit mit Baby ist stressig und manchmal gar nicht so rosig, wie man/frau sich das vielleicht vorstellt.

Bei mir waren die 8 Wochen nach der Geburt diesmal (wie auch bereits beim ersten Baby) eine anstrengende Zeit. Anstrengend deshalb, weil ich die Kleine ständig herumgetragen habe – sobald ich sie hingelegt habe, hat sie gebrüllt – und die Große keinesfalls vernachlässigen wollte. Weil das nicht so richtig gelang und das Herumtragen auf Dauer ziemlich mühsam ist, war ich die letzten Wochen also immer wieder ziemlich genervt, weil es mit dem Mama-Sein nicht so klappte, wie ich mir das vorstellte, nämlich: Eine entspannte, gut gelaunte Mama zu sein, die beiden Kinder gerecht wird. Nachdem ich mir das eingestand, dass das eben nicht geht, klappt´s plötzlich (meistens)… mit der Entspanntheit.

Also: Entspannt Euch, Mamas, und hört Euch meine persönlichen 8 Tipps fürs Wochenbett an:

  1. Nehmt Euch nicht zu viel vor. Das Baby kennenlernen und „herzeigen“, den Alltag neu strukturieren, die eigene Gefühlsachterbahn wieder auf die Reihe bekommen…: All das ist in den ersten Wochen eigentlich genug „Action“. Diverse Ganztagsausflüge, intellektuelle Herausforderungen, gewagte Urlaubsreisen können warten.
  2. Schlaft, wann immer es möglich ist.
  3. Esst in Ruhe (sofern möglich) und esst das, worauf ihr Lust habt. Auf gesunde Ernährung könnt Ihr immer noch Wert legen.
  4. Plant eine tägliche Mama-Auszeit ein (zB. Duschen, Telefonieren, Lesen, Kaffeehausbesuch…).
  5. Geht an die frische Luft. Das hilft besonders bei Müdigkeit und schlechter Laune.
  6. Lasst das Baby ein bisschen jammern, denn: Man glaubt es kaum. Oft beruhigt sich ein Baby auch von selbst.
  7. Lasst den Haushalt links liegen. Wenn Euch das Chaos allzu sehr stört, bitte Tipp Nr. 5 berücksichtigen.
  8. Stresst Euch nicht mit irgendwelchem Rückbildungs-Tamtam. Dazu ist nach den 8 Wochen immer noch Zeit genug.

Und wie war das bei Euch? Könnt Ihr die Liste noch ergänzen?

Bewegungsförderung im Wohnzimmer

Bewegungsförderung im Wohnzimmer

Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch so ist, aber: An den Tagen, an denen sich meine 2-jährige Große am Spielplatz austobt oder sich bei einer gemeinsamen Wanderung auspowert, fällt sie abends wie ein Stein ins Bett. Herrlich, vor allem, da das Zubettbringen in den letzten Wochen ohnehin ein bisschen mühsam geworden ist. Aber dazu ein anderes Mal.

Jedenfalls: Wenn es draußen regnet, ist es mit der Bewegung an der frischen Luft ein bisschen schwieriger, wobei auch so ein Regenspaziergang samt Pfützenspringen seinen Reiz hat. Aber darauf habe/hat ich/man eben nicht immer Lust. Aber auch bei der aktuellen Hitzewelle bleiben wir derzeit gerne drinnen, weil ich bzw. das Baby so gar keine „Sommer-Typen“ sind.

Also habe ich mir ein paar mehr oder weniger lustige „Spielchen“ fürs Wohnzimmer überlegt, bei denen die Große und ich ordentlich ins Schnaufen kommen. Und das sind sie, meine Favoriten, wenn sich die Große (+ die Mama) zwischen Lego und Malblock mal ordentlich bewegen soll/en:

  • Purzelbäume schlagen: Dazu braucht`s nur einen halbwegs weichen Teppich
  • Klettern: auf die Couch und wieder hinunter. Mehr Spaß macht das Ganze, wenn Mama mitmacht und das Tempo allmählich steigert… ganz schön anstrengend
  • Balancieren: auf einem Bein, die Stofftiere, ein Tuch, ein Buch auf dem Kopf… gar nicht so einfach
  • Gehen: vorwärts auf den Fersen und rückwärts durch die ganze Wohnung
  • Tanzen: Kinder-CD an und los geht´s: Ob tanzen, wie es Euch gefällt oder Bewegungslieder mit „Anleitung“. Kinder-CDs kommen bei uns gerade besser als meine persönliche Lieblingsmusik. Da wäre zB. die CD „Turnhits für Krabbelkids“ aus dem Hause Ökotopia, die u.a. mit einfachen Mitmachliedern aufwartet, wo ich nicht mehr viel denken muss und die Große begeistert dabei ist.

  • Tierbewegungen nachahmen: Hüpfen wie ein Frosch, Robben wie eine Robbe, Schlängeln wie eine Schlange, Trotten wie ein Bär, Stolzieren wie ein Flamingo… einfach an den letzten Zoobesuch denken
  • Rollen: Über den Teppich, übereinander, in ein Tuch einrollen…
  • Schütteln: Zuerst die einzelnen Körperteile – dann den ganzen Körper
  • Yoga: Viele Erwachsenen-Positionen machen schon die Kleinen mit – falls Ihr mit Yoga bisher noch nichts am Hut hattet: hier findet Ihr Inspirationen für (klein)kinderfreundliche Yoga-Positionen

Zur Verfügung gestellt vom Ökotopia Verlag

Habt Ihr noch weitere Ideen/Vorschläge?

Zeitvertreib: Sticker sortieren

Zeitvertreib: Sticker sortieren

Ich bemühe mich zwar wirklich, beiden Lieblingen gerecht zu werden, scheitere aber täglich an der Tatsache, dass das Baby nun einmal ein Baby ist. Ein Baby, das viel gestillt und getragen werden will und es „hasst“, auch nur für wenige Minuten abgelegt zu werden.

An sich kenne ich das ja von der Großen, die als Baby eigentlich genau dieselben Bedürfnisse hatte wie ihre kleine Schwester. Nur diesmal ist da eben auch die Große. Und weil ich während des Stillens gerne meine Ruhe habe, versuche ich für die Große ab und an eine spannende Aufgabe herzurichten, die sie dann ganz ohne meine Unterstützung für einige Minuten „fesseln“ soll.

Diesmal habe ich es mit einer „Pick-Übung“ versucht, die recht unaufwendig umzusetzen ist.

Zum sogenannten „Sticker sortieren“ brauchst Du:

  • Buntes Papier
  • Bunte runde kleine Sticker in den Farben des Papiers
  • Einen dicken zB. schwarzen Stift

Und so geht`s:

Das Kind soll die bunten Sticker auf das farblich passende Papier kleben.

Als nächsten Schritt kannst Du schwarze Linien oder Schlaufen auf das Papier zeichnen, auf die das Kind die Sticker kleben soll.

Und wozu das Ganze?

Um die Farben zu lernen – eh klar. Nebenbei schult das Ganze außerdem die Feinmotorik sowie die Augen-Hand-Koordination Eurer Kleinen.

Beschäftigungszeit (bei meiner Zweijährigen):

Nicht einmal 10 Minuten am Stück, von daher war das ein ziemlicher Einfahrer. Ich habe ja gehofft, dass sie anfängt, aus den Stickern bunte Muster zu kleben. Auf diese Idee ist sie aber leider nicht gekommen – da muss ich dann wohl ein wenig nachhelfen. Eine Tätigkeit, die selbst als einarmige Mama mit Baby auf der Schulter zu schaffen ist.

Tipp: Das bunte Papier einfach eine Zeitlang hängen lassen – ein paar Tage später waren die Sticker bei der Kleinen nämlich wieder interessant und sie war damit wiederum satte 5 Minuten ganz damit beschäftigt.

6 Wochen Schwestern-Sein

6 Wochen Schwestern-Sein

Ich sag`s Euch: Mein kleines Schwesterlein ist schon ordentlich verwöhnt. Ständig will sie getragen oder gestillt werden. Wenn sie müde ist, beim Tragen oder Stillen einschläft und dann in den Stubenwagen gelegt wird, wacht sie nach wenigen Minuten wieder auf. So richtig lange schläft sie meist nur auf Mama oder Papa oder in der Trage. Mühsam, v.a. weil ich an den Nachmittagen zuhause ja auch ein bisschen etwas von Mama haben möchte. Außerdem brauche ich Mamas Hilfe, jetzt, wo ich beschlossen habe, dem Windelpack Adieu zu sagen. Wenn die Kleine immer brüllt, wenn Mama sie hinlegt, vergeht mir aber bald die Lust aufs Klo. Dazu brauche ich schließlich ein bisschen Ruhe.

Wenn die Kleine aber schläft, stürzt sich Mama auf mich und belagert mich mit Vorschlägen, was wir jetzt nicht alles tun können: Malen, basteln, Tierpark bauen… Es muss halt immer schnell gehen, denn wenn die Kleine wieder wach wird, ist es mit unserer trauten Zweisamkeit vorbei. Mama wirkt dadurch ein wenig gestresst. Da nehme ich das Ganze viel gelassener und spiele halt alleine weiter. Solange mir Mama weiterhin Antworten auf meine vielen Fragen gibt und sich mit mir unterhält: kein Problem.

Mittlerweile bin ich nämlich keine kleine Plaudertasche mehr, sondern haben den ganzen Tag meinen Mund offen – meint Mama zumindest. Gut so, denke ich. So perfektioniere ich die Aussprache manch schwieriger Wörter und erweitere laufend meinen Wortschatz. Aber dazu brauche ich wiederum Mama, die mir neue Begriffe erklärt und mich ausbessert, wenn ich etwas ein bisschen anders als gewöhnlich sage. Dabei liebe ich es aktuell „Meine macht…“ von mir zu geben, womit ich eigentlich nichts anderes meine, als dass eben ich das ganz alleine mache. Mama schüttelt dabei nur mehr schmunzelnd den Kopf, wenn ich vom Lernturm aus „meine macht, meine macht…“ brülle, wenn es ans Obst oder Gemüse waschen geht.

Wir haben also viel Spaß zusammen: Das Baby, Mama und ich, am meistens allerdings, wenn wir unterwegs sind. In der Trage nämlich ist die Kleine still und glücklich – den Kinderwagen benutzen wir dagegen nur als Ablagefläche. Na, wenigstens erfüllt das Trittbrett einen Zweck. Wenn ich eine Pause brauche, stelle ich mich da schon gerne drauf.

Abends und am Wochenende haben wir mit Papa aber noch mehr Spaß. Denn seit die Kleine da ist, verbringt Papa wesentlich mehr Zeit mit mir und ist sogar beim Gute Nacht Lied-Singen viel besser drauf als Mama. Wenn er „Müsle gang ga schlofa… “ anstimmt, kann Mama einpacken mit ihrem langweiligen „Lalelu“. Also habe ich es aktuell viel lieber, von Papa ins Bett gebracht zu werden. Die Mama hat mit meiner Babyschwester aber ohnehin alle Hände voll zu tun.

Dabei ist sie jetzt schon 6 Wochen bei uns. Es wird allmählich Zeit, dass die Kleine lernt, anständig zu spielen, damit ihr auf der Babydecke liegend nicht gleich fad wird. Ich werde ihr das in den nächsten Wochen schon noch beibringen.

Ich koche: Zucchinipuffer deluxe

Ich koche: Zucchinipuffer deluxe

Wenn im Garten die Zucchini wuchern und Mama neben und Kleinkind schnell etwas essen möchte, empfiehlt sich ein großer Vorrat an selbst gekochter Tiefkühlkost.
Diese Zucchinipuffer, die viel besser schmecken als sie aussehen (für schöne Fotos habe ich nach wie vor nicht die Muße) lassen sich gut einfrieren und sind zudem „low carb“, wenn das für jemanden von Bedeutung ist. Als vegetarischer Teenager zählten diese Puffer zu meinen Lieblingsspeisen, die mein Vater alias ehemaliger Spitzenkoch immer wieder mal für mich zubereitet hat.

Jetzt koche ich dasselbe für meine Kleine, habe aber in meiner Version die Anzahl der Knoblauchzehen reduziert und gebe keinen Wein in den Teig. Im Originalrezept wären nämlich noch 125 ml Weißwein dabei – falls das jemand wagen mag.

Jedenfalls:  Für die Kinderversion brauchst Du:

  • 3 Zucchini
  • 6 Knoblauchzehen
  • 250 ml Schlagbobers
  • 2 Eier
  • 3 Eidotter
  • Mehl (glatt)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Öl zum Rausbacken

Und so geht`s:

Zucchini raspeln und mit den zerdrückten Knoblauchzehen, Schlagobers, Eiern und Eidottern vermischen und so viel Mehl zugeben, dass eine flüssige, halbfeste Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Öl erhitzen und portionsweise kleine Puffer herausbacken.

Tipp 1: Falls ihr bei der Mehlzugabe etwas unsicher seid: Lieber etwas zu wenig Mehl hinzufügen und einen Probepuffer backen. Mehr Mehl könnt Ihr immer noch dazugeben.

Tipp 2: Perfekt dazu ist ein einfacher Sauerrahmdip mit Schnittlauch.