Die Geburt, die Zweite

Die Geburt, die Zweite

Erinnerungen muss man festhalten, solange sie präsent sind. Also hier ist sie, die Erinnerung an die Geburt der Babyschwester, die laut Mutter-Kind-Pass nur 3 Stunden dauerte. Mir kam das dann aber doch ein wenig länger vor…

Dank eines sanften Blasensprungs ging es nämlich nicht komplett ratzfatz. Ich konnte mich also mental ein wenig auf das Großereignis „Geburt“ vorbereiten. Das Beste an dem Blasensprung gegen 19.00 Uhr war außerdem, dass der Papa und die Oma und schließlich auch die Rettung rechtzeitig eintrafen. Rechtzeitig, um die Große in die Obsorge der Oma zu übergeben und den Papa darauf vorzubereiten, dass es jetzt bald losgeht, mit dem Händchen halten im Krankenhaus.

Das war mir diesmal nämlich wirklich wichtig. Nachdem ich beim ersten Mal die Übergangsphase „allein“ im Krankenhaus und als relativ schmerzhaft erlebt habe, wollte ich diesmal gerne von Anfang bis zum Ende gut zugeredet bekommen. Angekommen im Spital ging es dann gleich in Kreißzimmer, wo ich nach Einlauf und Bauchmassage mit einem nach Zimt und Nelken duftenden Öl kurz nach Mitternacht noch ein bisschen eingenickt bin zwischen den sehr sanft einsetzenden Wehen.

Nachdem ich an den letzten Tagen vor der Geburt das Buch „Atmen, singen und gebären“ von Frédérick Leboyer gelesen habe und davon sehr inspiriert war, „sang“ ich mich freudig durch die Eröffnungs- und Übergangsphase und hatte von Anfang an ein richtiges Glücksgefühl, in dem Glauben, dass es diesmal eine richtig sanfte Geburt werden würde. Als die Presswehen einsetzten, war es mit der Sanftheit allerdings vorbei. „Da hat es jemand eilig, auf die Welt zu kommen“, hörte ich die Hebamme noch sagen. Aus dem Singen wurde ein jammerndes Geplärre, das knappe 15 Minuten später mit einem quietschenden Geschrei der kleinen Babyschwester verstummte. Wow, das ging ja jetzt wirklich schnell. Länger hätte ich das aber auch nicht mehr durchgehalten.

Da war sie also, die 51 cm und rund 3200 g schwere Babyschwester, die – wie ich finde – ihrer Schwester sehr ähnlich sieht und doch bereits ganz anders ist. Willkommen bei uns. So schnell, wie Du auch gekommen bist, so schnell bist Du unser neues Familienmitglied geworden: unser kleines Babylein, das auch die große Schwester sofort ins Herz geschlossen hat und unseren Alltag ordentlich auf den Kopf stellt. Mit Dir sind wir jetzt komplett.

Meine Top 3 der Baby- und Kleinkindpflege

Meine Top 3 der Baby- und Kleinkindpflege

Seit der Geburt der Babyschwester bin ich doch tatsächlich wieder mit den Basics der Babypflege beschäftigt. Und das beim zweiten Kind 😉 Während ich gerade die idealen Reinigungsvarianten teste (Öltücher, Feuchttücher, Wattepads mit Wasser oder einfach nur Wasser im Waschbecken mit anschließendem Trockentupfen…), bin ich bei der Auswahl von Produkten der Baby- und Kleinkindpflege nach wie vor auf dem Naturkosmetik bzw. Minimalismus-Trip.

Wie auch schon bei unserem ersten Töchterchen wird auch die zweite Baby-Prinzessin vorerst nur (etwas widerwillig) in Wasser gebadet. Mehr braucht es nicht, zumindest nicht in der Badewanne, da das Baden bis dato ohnehin nur 1 Minute dauert.

Und was das Einschmieren betrifft: Bei der Großen habe ich zunächst gar nicht eingecremt und dann mehrere Pflegeprodukte aus Neugier ausprobiert und durchgetestet. Die Kleine dagegen creme ich bereits mit der Baby Pflegecreme von Logona mit Ringelblume, Jojoba- und Mandelöl ein. An den Händen und Füßen hilft die Creme nämlich super bei trockener Haut. Die altbewährte Calendula-Creme (das ist übrigens der lateinische Begriff für Ringelblume) von Weleda verwende ich beim rotem Popo – sowohl bei der Kleinen als auch bei der Großen. Die Ringelblume, die in beiden Produkten enthalten ist, ist sozusagen ein kleines Wunderkraut. Bei jeder noch so kleinen Schramme verwenden wir außerdem noch Omas selbst gemachte Ringelblumencreme, welche die Wundheilung beschleunigt. Die Rezeptur dafür ist allerdings (noch) geheim.

Aber vorest: Genug geschwärmt von der Ringelblume.

Die Große ist im Gegensatz zur Kleinen eine richtige Badenixe und badet mitunter schon in Badezusätzen für Erwachsene. Allerdings hat sie auch ein Faible für schäumende oder knisternde Badespäße, die für ein wenig Abwechslung in das regelmäßige Planschritual sorgen. Neben dem Spaßeffekt kann das Bad aber auch einen gesundheitlichen bzw. gesundheitsvorbeugenden Aspekt erfüllen. So bade ich die Große in einem Eichenrinde-Bad von Helfe (erhältlich u.a. shop-apotheke.at), wenn ich das Gefühl habe, dass sich eine Blasenentzündung anbahnen könnte. In der Hinsicht bin ich leider etwas panisch seit wir wegen eines simplen Harnwegsinfekts mehrere Tage im Krankenhaus stationiert waren.

Aber genug geschwärmt vom Badespaß – für mich ist es nämlich erst wieder in 4 Wochen so weit. Inzwischen haben die Große und der Papa die Wanne für sich.

Tipp 1: Bei wundem Popo hilft natürlich auch Muttermilch oder ein bisschen Olivenöl. Babypflege für Minimalisten also…

Tipp 2: Nachdem ich diesen Beitrag bereits verfasst hatte, habe ich bei Babys besonders hartnäckig rotem Popo die Aloe Propoliscreme von Forever Living geschmiert und dabei noch bessere Ergebnisse als mit der Calendula-Creme von Weleda festgestellt.

In Zusammenarbeit mit shop-apotheke.at

2 Wochen Schwestern-Sein

2 Wochen Schwestern-Sein

Jetzt ist sie also da, mein kleines Schwesterlein. Ihr könnt Euch wahrscheinlich vorstellen, dass die letzten 2 Wochen ziemlich aufregend waren. Mir klopft jetzt noch das Herz, wenn ich an den Abend zurückdenke, als Mama vom Rettungswagen abgeholt worden ist und mich Omi am nächsten Morgen mit der Nachricht geweckt hat, dass meine Babyschwester aus Mamas Bauch geschlüpft ist. Hach, habe ich mich da gefreut.

Blöd fand ich aber, dass Mama und die Kleine dann 2 Nächte noch im Krankenhaus bleiben mussten. Zwar haben mich Papa und Omi in der Zwischenzeit ordentlich verwöhnt (so viel Pizza, so viel Apfelsaft), aber dennoch habe ich Mama ziemlich vermisst und war ein wenig beleidigt, als sie dann endlich wieder zuhause war. Wie Ihr wisst, bin ich aber nicht nachtragend und wollte Mama beim Wickeln der Kleinen gleich mal zur Hand gehen. Das hatten wir ja vorab schon geklärt, dass ich Mama tatkräftig unterstützen werde, wenn das Baby da ist. Nur ist die Kleine eine derartige Stramplerin, dass sich sogar Mama beim Wickeln etwas schwer tut. Das habe ich mir um einiges einfacher vorgestellt. Überhaupt: Habt ihr gewusst, dass Babys fast ununterbrochen schlafen und wenn sie einmal wach sind, nur am Trinken und Rumjammern sind, wenn sie nicht getragen werden?

Meine Babyschwester schläft nämlich tagsüber fast immer und will getragen und auf den Schoß genommen werden, wenn sie doch einmal aufwacht. Im Stubenwagen liegt sie nur für einige Minuten gern – da sind meine Bären ganz anders… Dennoch stört es mich nicht, wenn die Kleine auf Mamas Schoß liegt und durch die Gegend blinzelt. Solange ich mit Mama nebenbei Buch anschauen, Lego spielen oder malen kann, ist das o.k. Schade ist nur, dass Mama wieder ein bisschen faul geworden ist und plötzlich nicht mehr in den Tierpark oder auf den großen Spielplatz möchte. Dabei hat sie es doch wieder viel leichter, seit der Babybauch weg ist. Mama meint, dass Ihre Faulheit daher kommt, weil sie viel zu wenig Schlaf bekommt, seit die Babyschwester bei uns eingezogen ist. Angeblich will die Kleine nämlich auch in der Nacht gewickelt werden und immer wieder etwas zu trinken bekommen. Wie unbequem… das wäre nichts für mich. Ich hoffe jedenfalls, dass Mama bald wieder fitter ist, damit ich meinem kleinen Schwesterlein meine Lieblingsplätze zeigen kann.

Aber generell finde ich die Kleine trotzdem süß und bin in keiner Weise eifersüchtig auf sie. Warum sollte ich auch? Noch nimmt sie mir mein Spielzeug ja nicht weg. Nein, sie hat mir sogar ihr Hasi geborgt, das mir sofort gefallen hat. Mama und Papa haben nach wie vor viel Zeit für mich und letzte Woche waren sogar Oma und Opa aus Vorarlberg zu Besuch, um mir die erste Zeit als große Schwester so angenehm wie möglich zu gestalten. Da kann ich mich also nicht beklagen. Nur abends beim Einschlafen finde ich es ein wenig lästig, wenn die Kleine genau dann gestillt, gewickelt oder getragen werden will, wenn Mama eigentlich Zeit für mein Einschlafritual haben sollte und Papa noch am Arbeiten ist. Aber das werden wir auch noch hinkriegen, kleines Schwesterlein.

Gewinnspiel: Fit durch die Schwangerschaft

Gewinnspiel: Fit durch die Schwangerschaft

Meine Damen,

Nachdem ich mir immer eine 4-köpfige Familie gewünscht habe, dieser Wunsch mit der Babyschwester nun in Erfüllung gegangen ist und ich daher mit der „Familienplanung“ abgeschlossen habe, möchte ich an dieser Stelle diverse Fitness-DVDs verlosen, die mich durch beide Schwangerschaften begleitet und einigermaßen fit gehalten haben.

Und zwar sind das:

  • Fit in der Schwangerschaft
  • Pilates für Schwangere
  • Yoga für Schwangere der Serie „MamaWorkout“
  • sowie das Pregnancy Project von Tracy Anderson, das für jedes der 9 Schwangerschaftsmonate eine eigene Workout-DVD beinhaltet

Eine detailliertere Beschreibung zu den einzelnden DVDs findet Ihr hier.

Und wenn Ihr das DVD-Paket gewinnen möchtet:

1. Schenkt mir ein „Like“ auf meiner Facebook-Seite

2. Bitte tragt ein, wie Ihr Euch in der Schwangerschaft fit hält bzw. gehalten habt.

Das Gewinnspiel endet am So, 25. Juni 2017 um 22 Uhr abends. Der/die Gewinnerin wird per Zufallsprinzip ausgelost und von mir per Mail verständigt.
Mitspielen kann jeder mit einem Wohnsitz in Deutschland oder Österreich.
Viel Glück:-)

 

 

Die Babyschwester ist da

Die Babyschwester ist da

Eigentlich wollte ich ja eine mehrwöchige Wochenbett-Pause einlegen, aber nachdem ich gerade den Luxus genieße, dass Oma & Opa und der Papa bei uns zu Hause den Laden schupfen und mich in jeglicher Hinsicht verwöhnen, komme ich abends wieder gerne an den Computer und möchte Euch an meinen ersten Erlebnissen als Zweifachmama teilhaben lassen.

Seit 1. Juni bin ich das nämlich, eine Zweifachmama. Die Babyschwester kam 15 Tage vor dem vorhergesagten Geburtstermin zur Welt und hat uns mit ihrer raschen, aber irgendwie auch sanften Geburt ein wenig überrascht. Details zur Geburt folgen übrigens noch, nur so weit vorab: Es war eine unkomplizierte Spontangeburt und kein Kaiserschnitt, so wie es mir der Frauenarzt prophezeit hat. Die Babyschwester ist übrigens auch kein Riesenbaby geworden, sondern bringt mit 51 cm und 3240 g nahezu Idealmaße mit.

Seit die Kleine auf der Welt ist, ist aus der vorigen Kleinen die Große geworden. Im Gegensatz zur Großen kommt mir die Kleine bis jetzt ein bisschen entspannter und „ruhiger“ vor. Oder bin das etwa ich? Denn natürlich ist beim 2. Mal alles ein bisschen anders. Statt nach 24 Stunden bin ich diesmal erst nach 2 Tagen nach Hause gegangen, um im Krankenhaus noch ein wenig ausruhen und mich nur auf das Baby konzentrieren zu können. Zu Hause geht es seither nämlich ordentlich rund.

Die Große war durch die Ankunft ihrer nun „realen“ Babyschwester sichtbar durch den Wind. Nach einer kleinen Auszeit vom Kindergarten hat ihr Alltag aber wieder seine Regelmäßigkeit angenommen und jetzt – nach einer Woche – würde ich sagen, dass sich die Große allmählich an die Kleine gewöhnt und dass sich bis dato nicht die große Eifersucht eingestellt hat. Allerdings sind derzeit eben auch noch ausreichend andere Bezugspersonen um die Große herum, die sich abwechselnd mit ihr beschäftigen. Da bin ich mal gespannt, wie das in den nächsten Wochen weiter geht, wenn ich mit den beiden Mädels den Alltag tagsüber wieder großteils alleine verbringe?

Die Babyschwester hat die ersten Tage zwar hauptsächlich verschlafen und dabei auch problemlos im Stubenwagen gelegen, entwickelt aber Tag für Tag mehr Interesse an ihrer Umwelt und will nun immer mehr gekuschelt werden, auch im Schlaf 😉 Schön für mich, weniger schön für die Große. Denn wenn sich die Babyschwester nur ungern ablegen lässt, wird das etwas schwer mit Basteln, Verstecken spielen und Wickeln der Bärenbande. Aber wie gesagt: Schau ma‘ mal, wie das noch wird. Noch befinde ich mich in einem durchaus fitten, optimistischen, glückseligen, aber auch etwas unsicheren Schwebezustand. Jetzt sind da nämlich zwei Lieblinge, die gestillt, mit Nahrung versorgt, gewickelt, bespielt, allein gelassen, gekuschelt und unterhalten werden wollen. Für mich fühlt sich unsere Familie damit kompletter und runder an. Dennoch ist die neue Situation eine große Herausforderung für uns alle. Spannend, aufregend und jedenfalls voll von Gefühlen… fühle – fühle – fühle.

 

Wenn nichts mehr geht – Mikronährstoffe für müde Mamas

Wenn nichts mehr geht – Mikronährstoffe für müde Mamas

In den letzten Wochen der Schwangerschaft komme ich neben der ganzen Jammerei über meine zunehmende Schwerfälligkeit wieder in den Genuss der freien Vormittage und der damit wiedergewonnenen Freizeit.

In dieser Zeit war ich vor Kurzem zu einer hochkarätigen Talkrunde (u.a. mit Sabine Grubmüller, Geschäftsführerin Bösendorfer Klavierfabrik GmbH/ Martina Kapral, Geschäftsführerin Humor AG/  Susanne Soumelidis, Marketing Managerin, Microsoft Österreich GmbH) eingeladen, in deren Rahmen u.a. über die Mehrfachbelastung aus Familie und Job von Frauen diskutiert worden ist.

Es ist ja nichts Neues, dass viele berufstätige Frauen (ob VZ oder TZ) noch immer den Großteil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit wuppen, während sich viele Männer dem Job verschreiben und oft nur wenig Zeit für familiäre, haushälterische Pflichten aufbringen können. Oder ist das nur Klischee und die Rollenverteilung hat in den letzten Jahren tatsächlich eine riesige Kehrtwende gemacht?  – diese Thematik wäre wohl einen eigenen Beitrag wert 😉

Wie auch immer: Bei dem Talk ging es hauptsächlich um die Mehrbelastung von Frauen und um verschiedene Strategien/Rituale/Hilfsmittel, mit denen es sich Mütter ein bisschen leichter machen können, Stress vorbeugen und ihre eigenen Bedürfnisse nicht komplett zurückstecken. Das fängt zB. schon damit an, sich während des Tages Zeit für eine gesunde Mahlzeit zu nehmen oder sich gelegentlich Zeit zum Sport freischaufeln zu können. Aber schaut doch einfach selbst rein, es gibt da nämlich ein sehr gelungenes Video zu dem Talk:

Neben dem Erfahrungsaustausch und dem Fokus auf mehr Achtsamkeit für die eigenen Interessen und Bedürfnisse wurde dann auch die Produktpalette von Orthomol vorgestellt. In Deutschland ist Orthomol angeblich das Wundermittel schlechthin, das in der Apotheke verlangt wird, wenn man sich schlapp, kränklich oder ausgepowert fühlt. Ein körperlicher Zustand also, mit dem so manche Mutter oder auch mancher Vater immer wieder mal konfrontiert ist. Oder geht es Euch da anders?

Von Orthomol gibt es jedenfalls verschiedene Kombinationspräparate für Frauen, Männer, Kinder… und eigentlich für jede Lebenslage (Schwangerschaft, Wechseljahre, bei Schlafstörungen, bei erhöhter sportlicher Aktivität…). Auch bei den Darreichungsformen ist das Familienunternehmen Orthomol sehr kreativ: Ob im Trinkfläschchen, als Granulat, Tablette oder Toffee – da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Ich habe schließlich Orthomol Vital f an einigen Tagen hintereinander getestet, das wichtige Mikronährstoffe wie Magnesium und B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und Calcium enthält und damit Müdigkeit und Erschöpfung verringern soll.

Mein Fazit: Nun ja, in der ersten halben Stunde nach der Einnahme habe ich mich tatsächlich energetisiert gefühlt. Drei Stunden später hat mich die altbekannte Mittagsmüdigkeit aber dennoch überkommen. Aber nun ja: In der Schwangerschaft ist bekanntlich alles anders – da helfen anscheinend nicht einmal die wirkvollsten Mikronährstoffkombinationen.

Bildrechte: SuperPR

In Kooperation mit Orthomol

25 Monate Kleinkind-Sein

25 Monate Kleinkind-Sein

Meine lieben Leserinnen: Dies wird der letzte Beitrag in meiner Kleinkind-Kolumne sein, da Mama gemeint hat, dass ich nach der Geburt meiner Babyschwester nur mehr über unseren Alltag als Geschwisterkinder schreiben darf. Aber immerhin: Noch halte ich die Tasten in der Hand, mein kleines Schwesterchen wird die erste Zeit ohnehin nur schlafen, trinken und schreien… das hat Mama zumindest gesagt. Ich lasse mich da einfach überraschen.

Inzwischen verhalte ich mich aber schon wie eine vorbildliche große Schwester und übe mich darin, Mamas großer Liebling zu sein (& auch zu bleiben). Da ist auch ziemlich einfach. Seit ich wieder Punkt 8.00 Uhr in den Kindergarten starten möchte und dort mein gewohntes Mittagsschläfchen halte, bin ich ein wahrer Sonnenschein. Mama übrigens auch. Ob das daran liegt, dass sie jetzt nur mehr zuhause „arbeitet“ (meint sie damit etwa das bisschen Staubsaugen?) und angeblich auch regelmäßige Mittagspausen einhält?

Jedenfalls freut es mich, dass wir beide gut drauf sind und an den Nachmittagen nach wie vor tolle Dinge unternehmen. Bei schönem Wetter sind wir jetzt nämlich entweder im Garten, im Tierpark, auf einem Spielplatz, im Wald oder sonst wo. Ich komme regelmäßig zu meinem Kakao im Kaffeehaus oder zu einem Eis. Nur im Schwimmbad waren wir noch nicht, obwohl das direkt neben meinem Kindergarten liegt. Mama geht nämlich nicht so gerne ins Wasser und wartet darauf, dass Papa mir diesen heiß ersehnten Wunsch erfüllt. Also mach mal Papa. Wenn erst die Babyschwester da ist, habe ich dafür keine Zeit mehr. 

Aber meinetwegen kann sich die Babyschwester noch ein wenig Zeit lassen. Ich bin nämlich noch nicht dazu bereit, ihr meinen Kinderwagen zu überlassen. Der ist ihr wahrscheinlich ohnehin viel zu groß. Und Mama meint, dass sie die Kleine am Anfang die meiste Zeit in einem Tuch herumtragen wird. Das mit dem Tragen habe ich natürlich gleich mit meinem Pandabären ausprobiert und finde es auch recht praktisch. Also hätten wir das mit dem Kinderwagen schon einmal geklärt.

Wie wir das dann mit den Bären machen und mit meinem ehemaligen Baby-Spielzeug… das muss ich mir noch genau überlegen, aber keine Angst, kleines Schwesterchen: Dir wird schon nicht langweilig werden. Wozu hast Du denn eine große Schwester?