12 hilfreiche Tipps für Väter in Karenz

Es ist so weit: Die 2-monatige Karenz „unseres“ Papas rückt immer näher.

Da ich während dieser Zeit zwar nicht komplett abwesend sein werde und nur einige Stunden pro Woche arbeiten werde, habe ich eine kleine, hilfreiche Liste zusammengestellt. Die soll unserem Papa, aber auch allen anderen Vätern in Karenz, als Inspirationsquelle für einen entspannten Karenzalltag dienen.

1. Genieß die Zeit, auch wenn es anstrengend ist, und atme tief durch, wenn Du in eine Stresssituation kommst.

2. Kinder brauchen Bewegung, Schlaf und „gesunde“ Ernährung um gesund zu bleiben. Also: Lass kleine Kinder viel zu Fuß gehen oder krabbeln und habe für größere Kinder ab und an Roller oder (Lauf-) Rad dabei.

3. Achte auf die Einschlafrituale Deines/r Kind/er und hole Dir dazu auch mal Rat bei der Mama. Nur ausgeschlafene Kinder sind auch gut gelaunte Kinder.

4. Nahrung brauchen Babys und kleine Kinder viel und oft (ca. 5-mal täglich). Daher: Habe immer etwas Essbares und eine Trinkflasche dabei.

5. Dasselbe gilt für Windeln und Feuchttücher bzw. Wechselgewand für halbstarke Geschwisterkinder. Bitte nicht verwechseln: Baby = Windel, Kleinkind = Unterhose

6. Kinder brauchen einen ausgewogene Ernährung aus Obst, Gemüse, Getreide und Milchprodukten. Fleisch und Wurstprodukte sollten nur selten auf den Tisch kommen. Stattdessen lieber öfters Fisch, Nudeln mit Gemüsesoße, Veggie-Burger, Bohnen-Laibchen oder Reis- und Hirsegerichte servieren. Weitere Inspiration findest Du zB. bei Die Kleinschmeckerin oder Tiny Spoon.

7. Suche den Kontakt zu anderen Vätern/Müttern. Auch wenn Männer in Babytreffs oder vormittags am Spielplatz zur Seltenheit gehören. Es tut so gut, sich nicht nur mit kleinen Menschen zu unterhalten.

8. Habe immer ein Smartphone dabei, um im richtigen Moment ein Foto zu schießen, ein Video zu drehen, nach einer passenden Antwort auf die 99. „Warum“-Frage zu googeln oder die Rettung zu rufen, wenn das kleine Kind vom Klettergerüst stürzt (weil Du das Smartphone zum Computerspielen missbrauchst hast).

9. Höre auf Dein Baby bespaßen zu wollen. Lass Dich vom Kind treiben und gehe auf Entdeckungsreise, egal wo. 

10. Zügle Dich beim „Nein-Sagen“ – das erzeugt nur Stress. Schaffe stattdessen eine „Ja-Umgebung, in der sich das Baby/die Kinder frei bewegen können, und spiele Dich nicht als der große Zampano auf, der seine Kinder in 2 oder mehr Monaten zu besseren Menschen erziehen möchte. Sie sind es nämlich schon.

11. Lege regelmäßig Pausen ein und lass die Kinder einfach einmal sein. Mute ihnen also nicht zu viel „Programm“ zu und erfreue Dich an den kleinen Dingen: Ein Baum, ein Stück Rasen, ein Blatt Papier, ein paar Holzklötze, eine Fahrt mit der Straßenbahn… Kinder sind so einfach „zufriedenzustellen“.

12. Vergiss bei alledem nicht auf den Haushalt. Neben dem Kochen von frischen Mahlzeiten zählen auch Wäsche machen, Staubsaugen und Putzen zu den To Do`s, für die Väter in Karenz die Verantwortung übernehmen.

tbc…

Na, ihr Papas da draußen. Habt Ihr jetzt auch Lust bekommen?

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