Hilfe, mein Kind trotzt + Gewinnspiel

Wie ich bereits angedeutet habe, befindet sich unsere 2 1/4 Jährige Große mitten in der Autonomiephase, wie man seit Neuestem zur altbekannten Trotzphase sagt.

Aber however: Wenn ein kleines Kind versucht, autonom zu werden und anfängt, eigene Entscheidungen treffen zu wollen, kann das für das Kind und dessen gesamte Umwelt ganz schön anstrengend werden. Ich bin deshalb gerade auf Ausschau nach hilfreichen Tipps und Erfahrungsberichten für diese turbulente Zeit.

Ein sehr amüsantes Ratgeber-Büchlein haben vor Kurzem die geniale Christina Tropper (vgl. Zwillings-Mamablog: Einer schreit immer) samt Ehemann Alexander Smutni-Tropper verfasst. In „Die Trotzphase ist kein Ponyhof: Der Eltern-Survival-Guide“ stehen neben einem kurzen Theorie-Input vor allem praxisrelevante Tipps und Tricks für diverse „schwierige“ Situationen im Vordergrund: Essen, Zähneputzen, Haarewaschen, Nägelschneiden, Klogehen, Aufstehen, Schlafengehen, Autofahren, Einkaufen, Essengehen, Aufräumen… An sich einfache, alltägliche Gegebenheiten können mit kleinen Rebellen schon manchmal zum Kraftakt werden. Ich spreche da aus Erfahrung…

Aber ich möchte Euch nicht länger auf die Folter spannen, was Euch in „Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ geboten wird. Neben dem Fokus auf konkrete, schwierige Situationen sind es folgende Strategien, die im Umgang mit kleinen Wutzwergen empfohlen werden.

  1. Den kleinen Trotzkopf mitentscheiden lassen – zumindest in einigen Bereichen des Alltags
  2. Sich auf Augenhöhe begegnen – eine Haltung des gegenseitigen Respekts
  3. Das Timing berücksichtigen, Struktur und Familienrituale schaffen – gerade das gibt im Chaos der Gefühle Halt
  4. Das Kind in einem kindgerechten Umfeld selber machen lassen – entsprechend „geübt“ entlastet das Selbermachen gestresste Eltern
  5. Klare Regeln und klare Sprache – lange Monologe und Diskussionen für die Pubertät aufheben
  6. Das „Nein“ wohldosiert einsetzen – sonst ist man irgendwann nicht mehr glaubwürdig

 

Und hier noch ein kleiner „Life“-Auszug aus dem Buch samt wertvoller Tipps rund ums „Liftfahren“:

  • Machen Sie vorher mit dem Kind aus, dass es einen Knopf drücken darf, und auch, welchen. Dabei kann man auch prima die Zahlen lernen.
  • Lenken Sie ihr Kind ab und verwickeln Sie es während der Fahrt in ein interessantes Gespräch, das interessanter ist, als alle Knöpfe zu drücken.
  • Manchmal sollte man einfach zu Fuß gehen. Klingt banal, ist aber effektiv und bei zwei Stockwerken auch gesundheitsfördernd.
  • Wenn andere Personen drücken wollen, fragen Sie nach, ob ihr Kind stattdessen drücken dürfte. Hat den Vorteil: Falls die Person das nicht will, sind Sie nicht die Böse.
  • Wenn es einen „Tür-zu“-Knopf gibt, kann das Kind diesen immer gefahrlos betätigen. Da fühlt sich das Kind wichtig und gebraucht.

Na, seid Ihr neugierig geworden?

Bestens, ich darf nämlich ein Exemplar dieses brandneuen Ratgebers verlosen. 

Und so könnt Ihr gewinnen:

1. Schenkt mir ein „Like“ auf meiner Facebook-Seite

2. Bitte kommentiert, wie ihr mit der Trotzphase Eures/r Kindes/r umgeht bzw. umgegangen seid?

 

 

Das Gewinnspiel endet am So, 24. September um 22 Uhr abends. Der/die Gewinnerin wird per Zufallsprinzip ausgelost und von mir per Mail verständigt.
 
Mitspielen kann jeder mit einem Wohnsitz in Deutschland oder Österreich.
 
Viel Glück:-)
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2 Kommentare

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