Im Sommer liest das Kleinkind…

Im Sommer liest das Kleinkind…

Da kann die Sonne draußen noch so scheinen… Buch anschauen zählt neben „Malen“ und „Pritscheln“ zur Lieblingsbeschäftigung unserer großen Kleinen. Deshalb schauen wir auch regelmäßig in der städtischen Bücherei vorbei, um Nachschub und Abwechslung in den Anschau- und Vorlesealltag zu bringen. Außerdem nehme ich auch gerne die Chance wahr, immer wieder mal diverse Kinderbücher zu rezensieren.

Und da sind sie: In den letzten Wochen standen bei uns folgende Bücher auf dem nachmittäglichen bzw. abendlichen Vorleseprogramm.

„Der Regenbogenfisch lernt verlieren“ von Marcus Pfister:

Ein neues Abenteuer des bunten Fischleins. Diesmal dreht sich alles ums Verstecken spielen, ums Verlieren und um die Freundschaft. Als nämlich der Regenbogenfisch beim Verstecken spielen verliert, steht ihm seine Freundin Rotflosse tröstend zur Seite und ermuntert ihn weiterzuspielen, anstatt Trübsal zu blasen. Demnach ein „pädagogisch wertvolles“ Büchlein für Kinder zwischen 4-6 Jahren, das bei Kleineren allein schon wegen des glitzernden Fisches sehr gut ankommt.

Zur Verfügung gestellt vom NordSüd Verlag

„Zogg“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson (den Schöpfern des Grüffelo):

Ein sehr unterhaltsames Bilderbuch rund um Drachen, die in der Drachenschule u.a. fliegen und brüllen lernen und schließlich die Aufgabe meistern sollen, eine Prinzessin zu entführen. Gar nicht so einfach. Zogg hat aber das Glück, dass er eine Prinzessin kennenlernt, die sich freiwillig von ihm entführen lässt: Prinzessin Perle scheint sich bei den Drachen sogar sehr wohlzufühlen, bis eines Tages ein Ritter angeritten kommt, der sie zurück nachhause bringen soll. Sie will aber nicht nachhause. Sie will auch keine Prinzessin mehr sein, sondern viel lieber Ärztin werden und als solche durchs ganze Land reisen. Und siehe da: Das möchte der Ritter auch. Schließlich beschließen die beiden, auf dem Rücken des Drachens Zogg als fliegende Ärzte ihrem Land zu dienen. Wenn das nicht ein grandioses Happy End ist.

An sich ist dieses Buch ebenfalls für Kinder zwischen 4-6 Jahren geeignet. Bei der Story kommen jedoch auch schon Kleinere halbwegs mit 😉

„Borst vom Forst“ von Yvonne Hergane:

Ein supersüßes, wenn auch sprachlich etwas anspruchsvolles, Bilderbuch, das wiederum für Kinder zwischen 4-6 Jahren geeignet ist. Die Geschichte dreht sich um den kleinen Borst, der eine Meeresschnecke zurück nachhause ins Meer bringen möchte. Für ein kleines Wildschwein ist das kein leichtes Unterfangen, aber es lässt sich von seinem Plan nicht abbringen. Auch wenn meine Große gar nicht davon begeistert ist, dass Borst die Schnecke zurück ins Meer wirft und viel lieber hätte, wenn sie bei ihm und seinen Geschwistern im Wald bliebe (Warum auch immer, aber ich muss nicht alles verstehen, was in dem Köpfchen meiner Tochter vorgeht).

Zur Verfügung gestellt vom Magellan Verlag

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