Die Babyschwester ist da

Die Babyschwester ist da

Eigentlich wollte ich ja eine mehrwöchige Wochenbett-Pause einlegen, aber nachdem ich gerade den Luxus genieße, dass Oma & Opa und der Papa bei uns zu Hause den Laden schupfen und mich in jeglicher Hinsicht verwöhnen, komme ich abends wieder gerne an den Computer und möchte Euch an meinen ersten Erlebnissen als Zweifachmama teilhaben lassen.

Seit 1. Juni bin ich das nämlich, eine Zweifachmama. Die Babyschwester kam 15 Tage vor dem vorhergesagten Geburtstermin zur Welt und hat uns mit ihrer raschen, aber irgendwie auch sanften Geburt ein wenig überrascht. Details zur Geburt folgen übrigens noch, nur so weit vorab: Es war eine unkomplizierte Spontangeburt und kein Kaiserschnitt, so wie es mir der Frauenarzt prophezeit hat. Die Babyschwester ist übrigens auch kein Riesenbaby geworden, sondern bringt mit 51 cm und 3240 g nahezu Idealmaße mit.

Seit die Kleine auf der Welt ist, ist aus der vorigen Kleinen die Große geworden. Im Gegensatz zur Großen kommt mir die Kleine bis jetzt ein bisschen entspannter und „ruhiger“ vor. Oder bin das etwa ich? Denn natürlich ist beim 2. Mal alles ein bisschen anders. Statt nach 24 Stunden bin ich diesmal erst nach 2 Tagen nach Hause gegangen, um im Krankenhaus noch ein wenig ausruhen und mich nur auf das Baby konzentrieren zu können. Zu Hause geht es seither nämlich ordentlich rund.

Die Große war durch die Ankunft ihrer nun „realen“ Babyschwester sichtbar durch den Wind. Nach einer kleinen Auszeit vom Kindergarten hat ihr Alltag aber wieder seine Regelmäßigkeit angenommen und jetzt – nach einer Woche – würde ich sagen, dass sich die Große allmählich an die Kleine gewöhnt und dass sich bis dato nicht die große Eifersucht eingestellt hat. Allerdings sind derzeit eben auch noch ausreichend andere Bezugspersonen um die Große herum, die sich abwechselnd mit ihr beschäftigen. Da bin ich mal gespannt, wie das in den nächsten Wochen weiter geht, wenn ich mit den beiden Mädels den Alltag tagsüber wieder großteils alleine verbringe?

Die Babyschwester hat die ersten Tage zwar hauptsächlich verschlafen und dabei auch problemlos im Stubenwagen gelegen, entwickelt aber Tag für Tag mehr Interesse an ihrer Umwelt und will nun immer mehr gekuschelt werden, auch im Schlaf 😉 Schön für mich, weniger schön für die Große. Denn wenn sich die Babyschwester nur ungern ablegen lässt, wird das etwas schwer mit Basteln, Verstecken spielen und Wickeln der Bärenbande. Aber wie gesagt: Schau ma‘ mal, wie das noch wird. Noch befinde ich mich in einem durchaus fitten, optimistischen, glückseligen, aber auch etwas unsicheren Schwebezustand. Jetzt sind da nämlich zwei Lieblinge, die gestillt, mit Nahrung versorgt, gewickelt, bespielt, allein gelassen, gekuschelt und unterhalten werden wollen. Für mich fühlt sich unsere Familie damit kompletter und runder an. Dennoch ist die neue Situation eine große Herausforderung für uns alle. Spannend, aufregend und jedenfalls voll von Gefühlen… fühle – fühle – fühle.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s