(Entspannt) übersiedeln mit Kind/ern

Und schon wieder ein persönlicher Erfahrungsbericht mit einigen hoffentlich hilfreichen Tipps. Nachdem wir nämlich vor ca. 2 Wochen erfolgreich unser neues Heim bezogen haben, würde ich im Nachhinein betrachtet meinen, dass der Umzug einigermaßen entspannt abgelaufen ist und sich die gesamte Familie mittlerweile recht gut in den neuen vier Wänden eingewöhnt hat. Auch wenn es ganz schön aufregend war.

Was die Sache zum einen entspannt gemacht hat, war die Tatsache, dass wir nicht von heute auf morgen umgezogen sind, sondern beide Wohnsitze für mehrere Wochen parallel „führten“, um in der neuen Wohnung auszumalen, Lampen zu montieren und die ersten Kisten zu transportieren. Das ist natürlich ein finanzieller Mehraufwand, zahlt sich aber aus.

Außerdem hat das der Kleinen geholfen, die neue Wohnung bereits im Vorhinhein kennenzulernen und sich mit der Idee anzufreunden, das ihr Kinderzimmer samt Spielsachen bald woanders ausgebaut werden. Für den Umzugstag selbst und die ersten Tage in der neuen Umgebung möchte ich Euch folgende Tipps mit auf den Weg geben:

  • Organisiert eine Umzugsfirma. Sie ist es wert. Mögen früher noch Freunde und Familie zum Umzugsspektakel eingeladen worden sein… Mit Kind und Kegel lohnt es sich, die ganze Pack- und Schlepperei den Profis zu überlassen.
  • Organisiert Oma, Tante, Cousin oder sonst jemanden, um mit dem Kind an den Tagen vor dem Umzug ein bisschen rauszugehen oder etwas anderes zu unternehmen. Da ist es meist schon ziemlich ungemütlich im alten Zuhause und Ihr habt ein wenig Zeit, um in Ruhe einzupacken, zu putzen oder was auch immer – dasselbe gilt auch für den Umzugstag selbst.
  • Beschriftet die Umzugskartons mit den notwendigsten Sachen für die erste Nacht, damit Ihr sie dann rasch findet.
  • Gestaltet den ersten Abend so gemütlich wie möglich, bestellt Essen, lasst es Euch auswärts ordentlich schmecken, unternehmt einen kleinen Spaziergang, lest im Lieblingsbuch des Kindes…
  • Lasst Euch Zeit mit dem Auspacken. Es müssen nicht alle Kisten am ersten Tag ausgepackt werden. Viel wichtiger ist es, Zeit mit dem Kind/den Kindern zu verbringen, denn die neue Umgebung kann für die Kleinen eine ganz schöne Verunsicherung bedeuten.
  • Hilfreich ist es, wenn für das Kind nach dem Umzug der Alltag so gut als möglich „normal“ weitergeht. Bei uns war das allerdings nicht der Fall, da die Kleine zunächst die Windpocken bekommen hat und außerdem ein Kindergartenwechsel bevorstand. Da ich aber zuhause war und sonst keinerlei Verpflichtungen hatte, konnte ich meine gesamte Aufmerksamkeit der Kleinen widmen, was auch vollkommen notwendig war.
  • Habt Verständnis und Geduld, wenn das Kind/die Kinder plötzlich „vollkommen durch den Wind“ erscheinen. Eine neue Umgebung bzw. auch der Abschied von Kindergarten, Schule, Freunden… ist für Kinder nicht einfach. Nehmt Euch also alle Zeit der Welt, um in aller Ruhe die Kisten mit Spielsachen auszupacken und gemeinsam einzuräumen und es Euch im neuen Zuhause heimelig zu machen.
  • Erkundet in den nächsten Tagen gemeinsam die Umgebung. Wo ist der nächste Supermarkt, der Spielplatz oder die Bäckerei? Wer sind die neuen Nachbarn? Das kann richtig spaßig werden.

Wie war das bei Euch? Habt Ihr Erfahrungen mit dem Übersiedeln mit Kind/dern?

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Ein Kommentar

  1. Wir sind sind im Januar umgezogen. Hatten aber auch Biere Wohnungen eine Weile parallel. Ging nicht anders, war aber auch super praktisch. Umzugsunternehmen find ich mitterweile auch angebracht 😅
    Beide Kinder hatten garkeine umstellungsprobleme. Vielleicht weil wir in der Umgebung geblieben sind die Kita wie gewohnt weiter ging und die gewöhnungszeit lang genug war. In der größeren Wohnung geht es uns allen besser 👍

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