Erziehung ist ein Kinderspiel?

doch-erziehen-kann-leicht-seinErziehung ist ein Thema, mit dem ich bis dato theoretisch recht wenig beschäftigt habe. Bei der „Erziehung“ der mittlerweile 19 Monate alten „Kleinen“ bin ich großteils intuitiv und zunächst sehr „antiautoritär“ vorgegangen. Mittlerweile bin ich zu einem liebevollen „Grenzen setzen“ übergegangen und würde diese Vorgehensweise als durchaus empfehlenswert bezeichnen.

Mit 19 Monaten ist die Kleine zwar drauf und dran ihren eigenen Willen kennenzulernen und durchsetzen zu wollen, genießt es aber auch, wenn ich ihr dann klipp und klar zu verstehen gebe, was Sache ist. Denn meiner Meinung nach ist das genau das, was kleine Kinder brauchen. Eine Bindungsperson, die ihnen den Rahmen vorgibt, innerhalb dessen sie sich frei bewegen und die Welt entdecken können. Das sagt mir aber nur mein Hausverstand.

In meiner Rolle als Mama-Chef wurde ich allerdings beim Lesen von „Doch! Erziehung kann einfach sein“ bestärkt. Darin schildert die Elterntrainerin Uta Allgaier auf unterhaltsame Art und Weise verschiedene Situationen im Alltag mit Kindern aller Altersstufen in diversen Lebensbereichen und gibt wertvolle Tipps, wie diese Situationen zu meistern sind. Besonders die Kapitel „Fundament für das Glück: Bindung“ und „Stressfrei mit Kleinkindern“ hat mich sehr an unsere Situation zuhause erinnert, zum Schmunzeln gebracht und mir Inspiration für den Umgang mit der Kleinen geliefert.

Ein Auszug davon:

  • Akzeptieren Sie, dass Sie als Mama oder Papa eine familiäre Führungskraft sind. Bei aller Achtung vor der Autonomie des Kindes halten Sie die Fäden immer in der Hand
  • Drucken Sie den Satz „Ich bin und bleibe hier der Chef“ in den schönsten Schriften aus und hängen ihn überall in der Wohnung auf. (Wahlweise auch: „Papa und ich sind hier die Chefs“).
  • Im Konfliktfall schadet es nicht, dass schreiende Kind auf den Arm zu nehmen und stoischen Schrittes den Tatort (zum Beispiel den Laden oder Spielplatz) zu verlassen. Klare Ansagen geben Halt.
  • Überlegen Sie sich, welche Arbeit Sie mit dem Kleinkind machen können, dabei sind eher Alltagsverrichtungen gemeint als die Doktorarbeit. Lassen Sie das Kind dabei möglichst auch etwas „arbeiten“.
  • Behalten Sie das Kind aus dem Augenwinkel im Blick, aber seien Sie ihm nicht ständig auf den Fersen.
  • Wenn des dem Kind gut, geht es den Eltern gut. Wenn es den Eltern gut geht, geht es dem Kind gut. Das ist ein Wechselspiel. Also sorgen Sie gut für den Nachwuchs und gut für sich selbst. Mit Aufopferung ist niemandem gedient.

Na, was meint Ihr? Erscheinen Euch diese Tipps als hilfreich?

Zur Verfügung gestellt von EditionF

 

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