#fragmama: Wie klappt das mit dem Kindergarteneinstieg?

Kindergarteneintritt

Eine Frage, die mich gerade beschäftigt, denn: Unsere Kleine wird ab 1. September in der Kleinkindergruppe im Kindergarten starten. Ein großer Schritt für uns beide. Sie war zwar bereits mehrere Monate bei der Tagesmutter, aber den gesamten Sommer nach Papas Karenz haben wir eigentlich vor allem zu 2 verbracht: eine schöne und intensive Zeit, die ich nicht missen möchte. Dennoch finde ich, dass für die Kleine genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wieder mehr unter Kinder zu kommen und mit Gleichaltrigen zu spielen. Als Mama bin ich nämlich nur für begrenzte Zeit eine gute Spielpartnerin. Ich bin viel zu ungeduldig, kann nicht lange bei der Sache bleiben und langweile mich nun mal nach dem xten Lego-Turmbau. Zudem ist unsere kleine Prinzessin etwas vergnügungssüchtig und scharrt an der Tür, wenn ich nicht bis spätestens 8.30 Uhr mit ihr die Wohnung verlasse, um auf Entdeckungsreise zu gehen…

Also… stehe ich dem Kindergarteneinstieg grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Trotzdem bin ich ein bisschen wehmütig, denn ja: meine Kleine wird jetzt immer größer, unabhängiger und findet bald nicht mehr nur Mama, Papa, Oma & Co toll. Das muss ich natürlich auch erst mal verkraften 😉

Jedenfalls hat es mich interessiert, wie der Kindergarteneinstieg bei anderen Kindern und deren Mamas verlaufen ist, und habe deshalb mein Familienbloggerinnen-Netzwerk befragt, die zu dem Thema folgende Meinungen und Erfahrungen beisteuern können:

Catrin von MOM4MOM meint:

Lucian kam mit 15 Monaten in eine Krippe. 3 Tage die Woche 3 Stunden. Nach 1.5 Stunden schnuppern konnte ich ihn am nächsten Tag problemlos dort lassen. Gab nie Probleme. Er fühlte sich gleich wohl. Mit 3 kam er dann in den KiGa. Ein Tag 3 Stunden Eingewöhnung. Ich war 1.5 Stunden davon dabei. Das waren unsere Erfahrungen… Ich kann nur von mir selbst sprechen… Je weniger Druck, je weniger man selbst klammert und „Angst“ hat, desto einfacher geht es. Wir waren beide sehr „cool“ & entspannt… Und es hat super gut geklappt. ☺️

Birgit von Muttis Nähkästchen hat hier Tipps zur Kommunikation und zum elterlichen Verhalten vor Ort zusammengefasst.

Karin von Jubeltage hält u.a. Selbstreflexion als hilfreich bei der Eingewöhnungsphase:

Meine beiden kleinen Damen kamen mit 12 und 13 Monaten in die öffentliche Kinderkrippe. Im Nachhinein betrachtet bin ich der Meinung: Das Wichtigste, das man in der Eingewöhnung haben sollte, ist Zeit. Jeglichen Zeitdruck „in 2 Wochen müssen wir es geschafft haben“ empfand ich als kontraproduktiv. Natürlich kann es ganz schnell klappen, das ist ja super! Aber wenn es länger dauern sollte, gibt es keinen Stress. Und es ist auch enorm hilfreich, sehr selbstreflektiert an die Sache ranzugehen und sich selbst die (oft unangenehmen) Fragen zu stellen: „Wie geht es mir dabei? Will ich überhaupt loslassen? Wie verhalten wir uns als Eltern?“ Für uns hat der Zeitpunkt gut gepasst und ich hatte auch die Frage nach dem „Warum“ für mich befriedigend beantwortet. So konnte ich auch in schwierigen (Eingewöhnung-)Phasen ganz klar sein. Und das finde ich extrem wichtig. Wenn die Kids von den Eltern so ein Hin- und Her-Gefühl spüren, wie sollen sie dann wissen, was los ist?

Und Tamara von H-erziehungskiste.net schreibt hier über Ihre Erfahrungen mit dem Thema und gibt Tipps für einen gelungenen Start im Kindergarten.

Bei Steffi von Whatalovelyday war es beim ersten Kind nicht so einfach:

Mia hat lange gebraucht und sogar Kindertanzen war in der Eingewöhnungsphase zu viel. In der Nacht hat sie auch wieder ins Bett gemacht. Bei Luis wird es sicher leichter, weil er den ganzen Ablauf jetzt schon ein Jahr mitgemacht hat. Und er freut sich jetzt schon voll auf den Kindergarten. Man darf nicht vergessen es ist alles sehr viel. Neue Menschen, viele neue Kinder, Gruppenbildung, bei uns Dialekt (wir reden Hochdeutsch zuhause) neue Regeln, spielen, singen, basteln, lernen. Meine Erfahrung ist, auf das Kind schauen und dem Kind Zeit geben.

Über die erste Zeit im Kindergarten schreibt sie außerdem hier.

Michaela von Mums`s happy life erzählt hier über die Kunst des Loslassens und den Kinderkrippeneinstieg ihrer kleinen Tochter.

+ Daniela von die kleine botin hat zu dem Thema einen brandaktuellen Beitrag samt Experten-Tipps parat.

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Sodala, dann bin ich ja einmal gespannt, wie es bei uns klappt…

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