Autofahren mit Kleinkind

Autofahren mit Kleinkind

Autofahren mit Kleinkind 1

Wie ich ja bereits vor Kurzem erwähnt habe, waren wir im Mai zum ersten Mal für ein paar Tage mit dem Auto im Burgenland und in Ungarn unterwegs. Darauf folgte ein weiterer Roadtrip an den Gardasee, aber dazu ein anderes Mal…

Da wir uns sonst vor allem zu Fuß, mit dem Zug oder anderen Öffis fortbewegen, war unser Töchterchen zu Beginn nicht besonders begeistert von der Idee, ihren ersten „richtigen“ Urlaub im/per Auto zu verbringen –> Die erste Stunde im Auto hat sie geplärrt wie am Spieß, ist rot angelaufen und hat versucht, sich von dem Gurt zu befreien. Was für ein Geschrei, was für ein Urlaubsauftakt… aber so schnell geben wir nicht auf. Als Erste Hilfe-Maßnahme habe ich mich zunächst zur Kleinen nach hinten gesetzt, das Babyfläschchen und etwas süßes Essbares angeboten. Pädagogisch zwar nicht unbedingt korrekt, aber was tut eine Mama nicht für ein bisschen Ruhe. Und siehe da: Bald darauf ist die Kleine selig eingeschlafen, mitten am Vormittag. Geht ja.

In den folgenden Tagen habe ich ein ausgeklügeltes Unterhaltungsprogramm für die Kleine entwickelt, mit dem ich sie bis zu einer Dauer von ca. 3 h (inklusive Schlafzeit) bei Laune halten kann. Vielleicht helfen Euch meine Tipps/Erfahrungen ja weiter 😉 Anstrengend ist das Autofahren als Animateur aber trotzdem, denn Vorrausetzung bei uns ist, dass außer dem Kleinkind und dem Fahrer noch eine weitere Person im Auto mitfährt. Je mehr – desto besser, denn dann steigt der Unterhaltungswert.

  1. Essen und Trinken, und zwar etwas Besonders: In unserem Fall ist es Wasser aus dem Babyfläschchen und Kekse in rauen Mengen. Die bekommt sie sonst nämlich nur sehr spärlich.
  2. Spielzeug für besondere Fälle: Dazu habe ich eine spezielle Sammlung an Reise-Spielzeug zusammengestellt bestehend aus kleinen Teilen wie einer Sonnebrille, einer leeren Cremedose, einem Plastik- Handy samt Headset, Mini-Ventilator, Pony-Figur… etc. Dieses Spielzeug habe ich großteils Kinderzeitschriften wie Winnie Puuh, Wicki oder Bob der Baumeister entnommen. Schon als Kind habe ich das Yps-Heft vor allem wegen seiner Gimmicks geliebt. Diesen Gimmick-Spleen habe ich wohl weitergegeben. Ein Spielzeug nach dem anderen drücke ich dann der Kleinen in die Hand und fange dann wieder von vorne an. Damit ist sie locker 30 min beschäftigt.
  3. Musik: Radiosender diverser Stilrichtungen erfüllen da schon ihren Zweck. Allerdings nur, wenn Mama lauthals mitsingt. Sonst wäre Musik alleine zu langweilig.
  4. Das Smartphone, Wunderwerk der Technik, ist im Alltag tabu für die Kleine, aber im Auto darf sie drauf lossurfen, was das Zeug hält. Im Ausland empfehle ich aber kostengünstigere Apps wie Lego Train oder DieMaus…
  5. Gerade Strecken verleiten eher zum Autoschläfchen. Diese sollte man also ausnützen und das Kleinkind nicht mehr ansprechen oder bespielen, damit es in den Schlaf findet. Kurvige Strecken eignen sich besonders für Rollenspiele mit Kuscheltier oder sonstigen Figuren. Hier lassen sich zB. Autorennen, Verfolgungsjagden und Achterbahn-Abenteuer nachspielen. Aber aufpassen: Nicht zu wild, sonst droht die Übelkeit.

Habt Ihr noch Tipps für lange Autofahrten mit Kleinkind?

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