Gasthaus Zum Wohl

Gasthaus Zum Wohl

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Vorspeisen

Hauptspeisen

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Ein Mittagessen außer Haus: Was für ein Luxus im alltäglichen Mama- & Kochalltag, auch wenn ich derzeit in den Genuss von Papas Kochkünsten komme. Immer kocht der aber auch nicht gern.

Deshalb sind wir der Einladung ins Gasthaus Zum Wohl in der Stumpergasse 61, 1060 Wien sofort gefolgt. Auf den ersten Blick wirkt das Gasthaus wie ein gemütliches Beisl vermischt mit einer Prise Kaffeehaus-Atmosphäre. Auf den zweiten Blick immer noch gemütlich wurde das Kleinkind im Hochstuhl platziert und mit ein paar Büchern aus dem dort vorhandenen Kinderbespaßungs-Fundus versorgt. Kinderfreundlichkeit ist im Gasthaus Zum Wohl also jedenfalls zu finden, was auch der Wickeltisch und ausreichend Platz für Kinderwägen unterstreichen.

Aber jetzt zum wirklich Wichtigem, dem Essen: Das Besondere am Gasthaus Zum Wohl ist die Tatsache, dass viele Speisen zu 100 % gluten- und laktosefrei daherkommen, gleichzeitig aber auch genießbare Mahlzeiten für Veganer, Vegetarier und Flexitarier angeboten werden. Außerdem gibt es Paleo-Gerichte, die ganz ohne Getreide, Milchprodukte und Hülsenfrüchte zubereitet werden. Und das alles: zum Großteil in Bio-Qualität aus der Region. Wenn das kein Paradies für Allergiker und Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist?

Wir als Allesesser hatten freie Wahl und haben uns als Vorspeise eine Bärlauch-Kokossuppe und einen Salat aus rotem Reis aus der Camarque genehmigt. Als Hauptgang ließen wir uns einen Bärlauch-Strudel und ein Paprikahuhn mit Nockerl servieren.

Fazit: Alle Speisen waren relativ mild gewürzt, was für das Mittagessen mit Kleinkind natürlich ideal war. Der Elterngeschmack ist zwar etwas anspruchsvoller, aber dank Bärlauch kamen auch wir Eltern mit der Milde der Suppe und des Strudels gut zurecht. Nur die Nockerl waren mir dann doch zu milde und zu salzarm, dem Papa hat das etwas bittere Paprikahuhn nicht ganz behagt. Wenigstens die Kleine war überzeugt, v.a. vom roten Reis, und hätte gerne einen Nachschlag gehabt. Den roten Reis werde ich jetzt wohl in meinen täglichen Kochalltag einbauen. Danke für die Inspiration, aber wieder kommen werden wohl nicht so schnell. Dafür kocht der Papa einfach zu gut.

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