Allergien bei Babys vorbeugen

Allergien bei Babys vorbeugen

Allergien bei Babys

Heute kommt die Gastschreiberin Andrea zu Wort…

Immer häufiger leiden bereits Babys unter Allergien. Völlig geklärt sind die Ursachen nicht, jedoch spielen neben den erblich bedingten Faktoren auch Umwelteinflüsse eine Rolle. Eltern können jedoch einiges tun, um das Allergierisiko ihres Schützlings zu senken.

Stillen ist das Beste fürs Baby

Das beste Mittel gegen Allergien ist nach wie vor das Stillen. Die Muttermilch ist nicht nur allergenarm. Vielmehr ist sie grundsätzlich den ganz individuellen Bedürfnissen des Kindes angepasst. Sie liefert wertvolle Stoffe, die den kindlichen Darm dabei unterstützen, Allergene abzuwehren. Es wird eine Stillzeit von mindestens vier Monate empfohlen. Je länger ein Baby gestillt wird, umso besser.

Eier, Nüsse und Fisch in der Schwangerschaft und Stillzeit

Während früher empfohlen wurde, auf potenziell allergieauslösende Nahrungsmittel wie Eier, Nüsse oder Fisch während des Stillens und in der Schwangerschaft zu verzichten, gilt dieses heute nicht mehr. Inzwischen wird davon ausgegangen, dass ein früher Kontakt sogar Allergien entgegen wirken kann.

HA-Nahrung

Für Babys, die nicht gestillt werden können, jedoch ein erhöhtes Allergierisiko aufweisen, bietet die sogenannte HA-Nahrung eine gute Alternative. Diese speziell abgestimmte Nahrung kann das Risiko um bis zu 50 % senken.

Richtig mit der Beikost starten

Idealerweise wird zwischen dem 5. und dem 6. Monat langsam mit der Beikost gestartet. Dabei sollten allerdings nicht zu schnell zu viele neue Lebensmittel auf dem Speiseplan landen. Auf diese Weise machen sich mögliche Allergien deutlicher bemerkbar und das jeweilige Lebensmittel lässt sich besser eingrenzen. Aktuelle Studien belegen zudem, dass ein Meiden allergener Lebensmittel im ersten Lebensjahr nicht hilft, Allergien vorzubeugen. Im Gegenteil: Der Körper entwickelt eher eine Toleranz gegen diese Lebensmittel, wenn er nicht damit in Berührung kommt.

Wichtiges Tabu: Das Rauchen

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Rauchen. Bereits in der Schwangerschaft sollte die Frau gänzlich auf das Rauchen verzichten. Auch anschließend sind Wohnräume und das direkte Umfeld des Babys stets rauchfrei zu halten. Rauchen erhöht das Allergierisiko, insbesondere für Asthma, deutlich.

Schadstoffe in Kleidung, Spielzeug und Möbel

Des Weiteren gilt es auf die Herkunft von Spielzeug, Möbel sowie Textilien zu achten. Zum Teil sind diese stärker belastet. Besonders Babys stecken alles in den Mund und kommen dabei schneller und intensiver mit möglichen allergieauslösenden Stoffen in Berührung. Neu gekaufte Kleidung sollte deshalb vor dem ersten Tragen gewaschen werden.

Allergieauslösende Stoffe im Haus(halt) vermeiden

Bei der Zimmerrenovierung bieten lösungsmittelarme Farben eine gute Alternative zu herkömmlichen Farben. Sollten Schimmelflecken entdeckt werden, sind diese unbedingt zu entfernen, da gerade Schimmel das Allergierisiko sowie das Asthmariskio erheblich steigert. Neue Möbel sollten ebenfalls eine Weile stehen, da gerade Sperrholzmöbel noch ausdunsten können. Regelmäßiges großzügiges Lüften unterstützt zusätzlich.

Das Immunsystem von Baby stärken

Ein weiterer nicht unwesentlicher Faktor ist die generelle Umgebung, in welcher ein Baby aufwächst. Kommt es regelmäßig mit verschiedensten potenziellen Allergenen wie Hausstaub, Pollen und Tierhaaren in Berührung, wird das Immunsystem auch gestärkt.

Babys, die in einer zu sterilen Umgebung aufwachsen, neigen oft sogar verstärkt zu Allergien. Das kindliche Immunsystem bildet sich vor allem in den ersten Lebensjahren aus. Je unterschiedlicher es also beansprucht wird, umso besser kann es sich später verteidigen. Zu früh und zu intensiv sollten die Einflüsse jedoch nicht sein. Schädliche Faktoren wie Schimmel oder Rauch sind dabei vollkommen zu meiden!

Mehr über das Thema Allergien und Unverträglichkeiten bei Babys findet Ihr auf FitUndGesund.at.

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