Beikost – es geht los

Beikost I.

Beikost II.

Jetzt ist es mal an der Zeit, dass ich über meine ersten Beikosterfahrungen mit dem Baby berichte.

Als Einstieg in das Thema habe ich mir zunächst einmal zwei Bücher besorgt: „Kochen für Babys“, das klassische Breirezepte beinhaltet und „Das breifrei! Kochbuch“, das – wie der Titel schon sagt – auf Brei verzichtet und daher für Babys geeignet ist, die mehr auf BLW (Baby Led Weaning) stehen. Beide Varianten fand ich interessant, wobei mir BLW mit der ganzen Patzerei beim Essen und die mögliche Erstickungsgefahr des Babys doch ein wenig suspekt erschienen. Mit ein wenig Hintergrundinformation konnte es dann endlich losgehen…

Weil ich selbst schon sehr neugierig aufs Füttern war und das Baby durchaus Interesse am Essen der Erwachsenen gezeigt hat, habe ich mit den ersten Breiversuchen begonnen, als das Baby 5 Monate alt war. Auf Karotte folgten Kürbis und Kartoffel. Nach und nach wurde ich erfinderischer und habe mich an Gemüse-Mischungen aus Kohlrabi, Tomate, Zucchini, Pastinake etc. versucht. Mit Rind, Pute, Huhn oder Fisch und ein bisschen Öl schmeckte das Ganze schon ganz ordentlich, zumindest mir. Das Baby zeigte leider nur wenig Begeisterung.

Erst seit Kurzem – das Baby ist morgen bereits 7 Monate alt – isst das Baby eine ordentliche Portion von meinem liebevoll zubereiteten Brei. Hipp gibt es bei uns zu Mittag nur ab und zu, da das Baby (aktuell) die selbst gekochte Variante bevorzugt. Mittlerweile ist mit dem Brei (meistens) auch schon die komplette Mittagsmahlzeit ersetzt & den Obst-Getreide-Brei (den gibt es übrigens immer aus dem Glas) am Nachmittag schaufelt die Kleine auch genüsslich hinunter. Meistens jedenfalls.

Wie schon erwähnt ist das Baby nicht immer gleich drauf und hat einen sehr unsteten Appetit. Also versuche ich, die Sache mit dem Essen gelassen anzugehen, was sich in einer gewissen Inkonsequenz widerspiegelt. Ich koche gerne für das Baby und finde es auch sehr amüsant, es im Hochstuhl zu füttern, aber ich stille es noch gerne. Und wenn ich vor lauter Freizeitaktivitäten vergesse, Babys Gläschen einzupacken, gibt es halt wieder nur Milch – praktisch finde ich das Stillen da immer noch. Ich halte mich bei der ganzen Beikosteinführung auch nicht an konkrete Pläne, sondern füttere munter drauf los. Wenn nicht die Angst vorm Ersticken wäre? Die hatte ich nämlich, als sich das Baby heißhungrig auf einen im Backrohr gegrillten Kürbis gestürzt hat. Deshalb gibt es vorerst nur Brei. Solange das Baby wächst und gedeiht, soll´s mir recht sein. Und mit dem „selber essen“ kann ich es in den nächsten Wochen immer noch probieren. Vielleicht dann, wenn der erste Zahn gekommen ist.

Tipp: Bei der App „Baby & Essen“ findest Du einen praktischen Brei-Kalkulator, mit dessen Hilfe sich die genauen Mengen für kreative Breimischungen kalkulieren lassen. Ideal für kreative Mamas, die gerne selber kochen und den Babys viel Abwechslung bieten möchten. Allerdings würde ich die Mengenangaben beim Getreide (Couscous, Bulgur, Reis….) um ein Drittel reduzieren, da der Brei sonst sehr pampig schmeckt.

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