Milchstau – was tun?

Milchstau – was tun?

Milchstau
Bei mir läuft das Stillen mittlerweile total unkompliziert, aber…

Als das Baby in Woche 3-6 viel geschrien hat und ich der Meinung war, dass sie Blähungen hat, hat mir die Kinderärztin empfohlen, sie nur alle 2-3h zu stillen. Als Resultat hatte ich dann ein noch mehr schreiendes Baby und einen Milchstau mit 39 Grad Fieber.

Was habe ich daraus gelernt? Stillen nach Bedarf macht wirklich Sinn, auch wenn Kinderärzte etwas anderes sagen.

Ein Milchstau an sich ist aber nichts Schlimmes und kann zB. auch dann auftreten, wenn das Baby einen Wachstumsschub hat, mehr trinkt als sonst und die Brust sozusagen „Anpassungsschwierigkeiten“ an das veränderte Trinkverhalten hat. Ein Milchstau macht sich durch verhärtete Stellen in der Brust bemerkbar bzw. merkst Du beim Stillen, dass das Baby ewig lange braucht, satt zu werden bzw. ungeduldig wird, weil es nicht so schnell an die gewünschte Futtermenge kommt. Wenn die Brust gerötet ist und grippeähnliche Symptome dazukommen, kann es sich dann schon um eine Brustentzündung handeln. Da sollte man dann gleich zum Arzt.

Bei mir war es – trotz Fieber – nur ein Milchstau. Geholfen hat mir dann, einfach weiterzustillen, mich hinzulegen, Ruhe zu geben und zu versuchen, den/die Knoten in der Brust auszudrücken bzw. weg zu massieren – auch wenn es wehtut.

Vor dem Stillen ist es hilfreich, warm zu duschen, um die Brust für die Mahlzeit perfekt vorzubereiten. Nach dem Stillen wird empfohlen, die Brust mit Topfen oder Kohlblättern zu kühlen. Bei mir war der Stau damit in 1-2 Tagen wieder vorbei. Und so unangenehm es auch ist, sich „verstopft“ zu fühlen, umso angenehmer ist es dann, wieder im Fluss zu sein.

Tipp: Für diejenigen, die öfter an einem Milchstau oder an einer Brustentzündung leiden, Antibiotika satthaben und schon ans Abstillen denken: Von Milupa gibt es das Profutura mama Probiotikum, das bei bakteriell bedingten Brustbeschwerden helfen soll. Das Probiotikum enthält das auch in der Muttermilch vorkommende Milchsäurebakterium Lactobacillus salivarius und hat laut einer Studie bei 85% von Brustenzündungs-Betroffenen nach 21 Tagen eine Genesung bewirkt. Ich habe das Produkt selbst nicht getestet, aber es wäre doch einen Versuch wert?

Bildrechte: Jellibean Journals via Pinterest

 

 

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