10 Tipps, um ein Baby zu beruhigen

Schreibaby

… so weit ich die nach 7 Wochen Mama-Sein überhaupt geben kann.

Unsere Kleine ist nämlich kein ruhiges Baby, v.a. abends. Vormittags ist sie meist guter Dinge, grinst mich aus ihrer Wippe an, wirkt nach jedem Schläfchen und Spaziergang sehr zufrieden und entspannt. Aber wenn sie aus unterschiedlichen Gründen nicht in den Schlaf findet, kann sie schon sehr zornig (?) und laut werden. Als Schreibaby möchte ich sie aber nicht bezeichnen, denn das klingt irgendwie mir zu brutal. Die Kriterien für ein „Schreibaby“ würde sie aber erfüllen, da sie locker 3h am Stück, 3x pro Woche und seit mindestens 3 Wochen schreit.

Nun ja, zunächst dachte ich, es sei meine eigene Unruhe wegen meiner Studiumsabschlussprüfung, die ich auf die Kleine übertrage. Dann dachte ich, es sei der Schnupfen, den sie sich eingefangen hat, dann war es die Hitze, die Blähungen und dann das viele U-Bahn-Fahren. Jedenfalls weint sie nach wie vor sehr viel – und ich bin immer noch dabei herauszufinden, was sie beruhigt und was sie aufregt. Folgende Tipps kann ich zum jetzigen Zeitpunkt geben, wenn die Kleine aus unerklärlichen Gründen nicht zur Ruhe kommen mag:

  1. Singen und Brummen – der Mann kommt mit seiner tiefen Stimme allerdings besser an als ich mit meinem Yoga-„Ohhhmmm“
  2. Halten, tragen, schunkeln…
  3. Wickeln bzw. nackig ausziehen zur Ablenkung
  4. Föhnen oder Staubsaugen
  5. Stillen nach Bedarf, auch wenn die Kinderärzte was anderes sagen
  6. Sofort reagieren, wenn das Baby zu schreien beginnt; wenn es erst einmal angefangen hat, wird es nur noch schlimmer
  7. Nicht zu oft zwischen Papa und Mama bzw. anderer „Beruhigungsperson“ wechseln
  8. Überhaupt: Reize vermeiden (Radio aus, Fernseher aus, Licht aus…)
  9. Als Vorbeugung: Regelmäßiger Tagesablauf, regelmäßige Schläfchen, nicht zu viel Action an einem Tag
  10. Und ganz wichtig: Ruhe bewahren

Außerdem: Den Humor nicht verlieren. Es ist natürlich furchtbar, das eigene Mäuschen über einen längeren Zeitraum schreien zu hören, aber solange es keine körperlichen Beschwerden sind (das sollte natürlich abgeklärt werden), ist alles eigentlich halb so wild. Und angeblich soll das Schreien nach den ersten 3 Monaten besser werden.

Habt ihr vielleicht noch andere Vorschläge, um ein Baby zu beruhigen?

Bildrechte: netdoktor.de via Pinterest

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3 Kommentare

  1. Unsere Hebamme hat uns erklärt, dass es wichtig ist, dass das Baby auch mal weinen darf und nicht immer beruhigt wird. Also nicht alleine brüllen lassen, sondern einfach halten und erlauben, dass es schreit. Ihrer Aussage nach müssen Babys auf diese Weise Erlebtes verarbeiten – anders können sie ja nicht kommunizieren. Keine Ahnung, ob das stimmt, werds hoffentlich in ein paar Wochen rausfinden…

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    • … das mag schon sein, aber schreien tut es sowieso, weil es sich selbst beim stundenlangen Herumtragen nicht immer beruhigen lässt. Was aber gar nicht gut ist: das Baby allein im Kinderwagen länger als 15 Minuten schreien zu lassen; ich habe das mal ausprobiert und hatte dann ein ganze Stunde damit zu tun, die Kleine wieder ruhig zu bekommen – das kann natürlich bei jedem Kind anders sein… manche werden vom Schreien sicher auch müde.

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