Was ein Baby wirklich braucht… ?

Was ein Baby wirklich braucht… ?

Baby mit Bär

…ist wirklich eine gute Frage.

Ich habe der Baby-Betriebsanleitung eine recht umfassende Liste entnommen und sie nach Abstimmung mit mehreren Müttern folgendermaßen adaptiert bzw. nach eigenem Ermessen reduziert:

Schlafen:

  • Beistellbett
  • Leintuch fürs Beistellbett
  • Babynest fürs Beistellbett
  • Moltontücher als Unterlage zum Schutz der Matratze
  • 2-3 Schlafsäcke
  • Spieluhr (kann Baby auch schon vor der Geburt im Bauch hören, damit es ans Einschlafen erinnert wird)

Ernähren:

  • Spucktücher
  • 4-6 Fläschchen mit Sauger
  • Flaschenbürste
  • Fläschenwärmer
  • Sterilisiergerät
  • Stilleinlagen

Anziehen:

  • 5-7 Bodys
  • 3-5 Strampler
  • 3-5 Schlafanzüge
  • 3-5 Paar Söckchen
  • 2-3 Mützchen
  • Warmes Jäckchen bzw. Pullover
  • Strumpfhosen

Pflegen:

  • Baby-Badewanne
  • 2-3 Handtücher mit Kapuze
  • 2-3 Waschlappen
  • Badethermometer
  • Feuchttücher/Öltücher
  • Feuchtcreme oder Öl
  • Windeln
  • Windeleimer
  • Nagelschere
  • Fieberthermometer

Transport:

  • Kinderwagen
  • Babytrage oder Wickeltuch
  • Babyschale fürs Autofahren (falls Auto vorhanden)
  • Babydecke (falls es kalt wird bei der Spazierfahrt)

Was meint ihr?

Ist diese Liste allzu minimalistisch gehalten oder sind da immer noch Dinge drauf, die eine frische gebackene Mama samt Baby absolut nicht brauchen?

Bildrechte: Pisey Kor via Pinterest

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25 Gedanken zu “Was ein Baby wirklich braucht… ?

  1. hallo immer lauter-mama!

    habe mitgekriegt, dass du auch auf der babykleidertauschparty bei uns im dellago warst, hoffe du hast einiges für deine erstlingsausstattung gefunden 🙂
    meine tipps zu deiner liste: badethermometer kannst dir sparen, wenns wasser handwarm is (und da is deine hand das beste messgerät) dann passt fürs zwutschgerl 🙂 und wegen windeleimer: beim ersten baby hatte ich noch extra einen angeschafft, beim zweiten landeten die pipiwindeln einfach im normalen müll und die mit kacka zusätzlich in plastiksackerl eingewickelt ebenfalls (hatte noch einen riesensackerlvorrat von diversen prä-kids-shoppingtouren). was ich extrem praktisch gefunden hab, war eine wirklich gute nagelschere mit abgerundeten spitzen. nicht die babydinger die es in jedem drogeriemarkt gibt, die schneiden viel zu schlecht für die kleinen, feinen nägelchen (und grad am anfang sind die nägel oft lang und dann kratzen sie sich damit im gesicht). ah ja, und was ich auch unverzichtbar fand, war so ein hopsball. ideal zum einschlafen oder auch in der nacht, wenn baby mal länger weinen musste und sich anders nicht beruhigen liess. einfach mit baby im arm draufsetzen und loswippen. so, und jetzt klugscheissermamamodus aus 😉
    alles gute für die geburt und die zeit danach!

    lg
    eva

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    1. hallo eva,
      ich war leider nicht dort (habs zu spät gesehen). kann ich mich irgendwo in einen newsletter eintragen, damit ich den nächsten termin nicht verpasse?
      danke für deine tipps, hopsball klingt gut, den kann ich ja dann später als sitzmöbel nutzen; ich habe jetzt von einigen müttern gehört, dass man babys` nägel im ersten jahr gar nicht schneiden soll. ist das was dran?

      lg

      julia

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      1. hi julia! ja, newsletter gibt es, an welche email soll ich die einladung zur nächsten tauschparty schicken? nächster termin wird wahrscheinlich ende august sein. und zum thema nägel: bei meinen zwei hat das mit abschneiden, eben wie gesagt mit guter schere (marke is glaub ich rubis, habs damals in einem kleinen spezialshop auf der MaHü gekauft) gut funktioniert. interessant, das hab ich davor noch nie gehört dass man nicht schneiden soll, man lernt nie aus als mama 🙂

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      2. super, dann bitte an: immerlauter@gmx.net; ende august wäre sehr passend – da habe ich sicher schon einiges zum tauschen bereit;
        ich werde mich nach der geburt nochmals auf den neuesten stand bringen, was baby`s nagelpflege betrifft… 😉 und dann berichten. Lg und ein schönes we…

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  2. Hi, ich finde die Liste gut. Mehr braucht man in der ersten Zeit tatsächlich nicht. Eine Spieluhr hat bei uns nur als Deko fungiert. Daher würde ich statt dessen ein Schnuffeltuch mit auf die Liste setzen. Damit sind meine Mäuse später (ab dem 6. Monat) gut eingeschlafen. Wir haben seit dem 2. Kind auch keinen Windeleimer mehr. Die Nachfülltüten sind meistens teuer, das stinkt bei jedem Öffnen trotzdem noch und irgendwann war bei uns auch der Schließmechnismus kaputt. Jetzt werden die Windeln in Tüten geknotet, im Gästebad oder Balkon kurz zwischengelagert und bei jedem Mal, wenn einer hinaus geht (mehrmals täglich) gleich mitgenommen…In der kühleren Jahreszeit hat sich ergänzend zum wärmen Jäckchen auch ein Wollanzug als praktisch erwiesen. Baby hinein und fertig ist es für den Spaziergang…Wer gerne trägt wie ich, braucht auch keinen Kinderwagen. Ich habe beim ersten Kind auch noch einen gehabt, weil ich gar nicht so viel tragen wollte. Die Maus hat den Kinderwagen allerdings nicht gemocht und darin nur gebrüllt. Also hieß es Tragen. Deshalb habe ich seit dem zweiten Kind die ersten Monate ausschließlich getragen und ab dem 9. Monat ungefähr zwischendurch gleich einen Liegebuggy benutzt. Die sind praktisch, mit bestimmten Fußsäcken und entsprechend einstellbarer Liege-/Sitzrichtung entgegen der Fahrtrichtung (Blick zu den Eltern) sogar ab Geburt geeignet und man gebraucht sie länger….

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    1. Hallo,
      vielen Dank für Deine Anmerkungen; im Winter bekommt sie sicher einen Wollanzug in Bärenform (vielleicht stricke ich den sogar selbst?); bin schon gespannt, ob Puzi den Kinderwagen mag oder lieber getragen werden will – das weiß man ja leider im vorhinein nicht.

      lg

      Julia

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  3. Mir fällt gerade nich ein, dass unter der Rubrik Pflege auch noch die Hausapotheke stehen könnte. Fürs erste reichen etfahrungsgemäß Fieberthermometer mit flexibler Spitze, Fieberzäpfchen für Neugeborene und Nasentropfen für Säuglinge. Alles andere verschreibt dann bei Bedarf ohnehin der Kinderarzt. So und jetzt bin ich wieder still. Gute Liste und liebe Grüße 🙂

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  4. Also wir reinigen den Popsch mit so Badehandtüchern, die so klein sind, dass man sie über die Hand stülpen kann. Mit warmen Wasser nass machen reicht. Dann bei 60 Grad waschen. Von den brauchst du ca. 15-20. Von den mit Chemie getränkten Reinigungstüchern würde ich Abstand nehmen, ist auch umweltfreundlicher ohne. Bei großem Geschäft – Einmal-Wattepads, auch nur mit Wasser.
    Badewasser nicht mit der Hand prüfen (ich habe zum Beispiel immer eiskalte Hände und für mich fühlen sich auch 20 Grad warm an) sondern mitm Ellenbogen.
    Unbedingt ein Fieberthermometer besorgen und Öl, damit es besser flutscht.

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  5. Hi nochmal, zum Thema Nägelschneiden meinte mein Kinderarzt nicht in den ersten 8 Wochen, danach vorsichtig mit einer guten, an der Spitze abgerundeten Nagelschere. Das geht gut und sie zerkratzen sich nicht so das Gesicht. Lieben Gruß

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    1. Ich denke auch, dass Schneiden relativ bald notwendig wird. Mein kleiner Neffe hat seinem Vater zB. die Hornhaut angekratzt – können also richtig gefährlich werden, die kleinen Babynägel. Lg

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  6. Huhu,
    ich hab einige Dinge von Deiner Liste gar nicht drauf, weil ich sie für unnütz halte. Ein Babynest hab ich durch eine Bettmaus ersetzt, Fläschchen hab ich jetzt nur je ein großes und ein kleines (möchte stillen, sonst nachkaufbar), Fläschchenwärmer siehe Punkt davor, Sterilisieren mag ich nicht ständig, daher wird das ausgekocht und/oder im Schnellkochtopf gemacht, Feuchtcreme hab ich zwar, hoffe aber sie nicht zu nutzen (stattdessen Öl von Wel*eda).
    Dafür hab ich noch ein Oberflächenthermometer (im Ohr ebenso nutzbar wie für das Badewasser), Sitzverkleinerer, Wickel-/Windeltasche, Wippe, Wärmelampe, Wickeltisch + -auflage, Babyfon, Legwarmer, Pucksäckchen, Krabbeldecke… auf der Liste. Und noch mehr 😀
    Klamotten wiederum hab ich mehr und weniger, geplant war weniger, gekauft ist… ähäm… teilweise mehr, teilweise weniger.
    Ich denke halt, so ein Baby braucht eigentlich nicht all zu viel. Und oft kauft man wahnsinnig viel, was später dann doch nicht genutzt wird. Daher setze ich sonst auf den Joker „nachkaufen“. Geht immer und dann hat man wirklich nur das da, was man wirklich braucht =)

    Viel Spaß und Erfolg beim Zusammenkaufen der restlichen Sachen. Bald hast Du es ja auch geschafft. ♥

    Liebe Grüße,
    die Alltagsheldin

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    1. Ich denke auch, dass man in den ersten Wochen mit Baby eh drauf kommt, was es nun wirklich (noch) braucht – und das Meiste lässt sich rasch und unkompliziert besorgen.
      Dankeschön 🙂 wünsche ich Dir auch…

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  7. Auf meiner Liste steht noch eine Haarbürste mit ganz weichen Borsten. Kostet ein paar Euro im Drogeriemarkt. Ob man sie wirklich braucht, weiß ich leider auch noch nicht…

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    1. stimmt, die hatten wir auch drauf; aber da der zukünftige Vater und ich selbst relvativ wenig Haarwuchs haben, gehen wir davon aus, dass Puzi wenig behaart sein wird 😉 wir lassen uns überraschen…

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  8. Hallo immerlauter,

    in der Rubrik „Schlafen“ hatten wir von deiner Liste nur den Schlafsack, da kommt es darauf an, wie warm es im Schlafzimmer ist, sonst reicht der Strampler auch. Baby hat zwischen uns im Bett geschlafen, unter unserer Decke, funktioniert einwandfrei. Baby ist mittlerweile fast 4, lebt also noch.

    Beim „Ernähren“ brauchst du das Flaschenzeugs nur, wenn du nicht stillen willst. Wenn du stillen willst, würde ich eher die Telefonnummer einer guten Stillberaterin auf die Liste geben und nicht gleich sicherheitshalber Flaschen kaufen. Ach ja, viele glauben, Babys müssen Tee (oder was auch immer) trinken, ist nicht notwendig, Mutter Natur versorgt allumfassend, zumindest für’s erste Jahr reicht’s vollkommen.
    Für den Anfang vielleicht eine Brustwarzen-Creme bzw. ich glaube, Multi-Mam Kompressen hießen die? Ich habe Proben im Krankenhaus bekommen, deshalb kann ich die Inhaltsstoffe nicht beurteilen, aber die Wirkung war wirklich zufriedenstellend. Am Anfang können die Brustwarzen schon etwas strapaziert sein, aber mit der richtigen Anlegetechnik ist es wirklich nur am Anfang so.

    „Pflegen“, Babybadewanne muss nicht sein, wir hatten den Badeeimer, der wird jetzt als Behälter für das Badespielzeug verwendet, Bad hat er keines miterlebt. Man soll beim Waschen eher zurückhaltend sein, da reicht klares Wasser, das Waschbecken bzw. Waschen mit dem Waschlappen und in die Badewanne ging es dann 1 x wöchentlich mit Papa. Feucht- und Öltücher waren mir von Anfang an zu chemisch, beim dm gibt’s Sensitiv Einmalwaschlappen und zu Hause haben Gästehandtücher eine gute Größe. Beim Windeleimer haben wir auch kein High-Tech-Gerät sondern nur einen verschließbaren Müllkübel genommen. Man geht normalerweise eh täglich raus und nimmt dann halt den Müll mit oder lagert den Müllkübel am Balkon.

    Nachdem der Kinderwagen schon gekauft ist, macht das wohl keinen Sinn mehr, aber ich würde auf den Liegewagen verzichten und dafür einen langlebigen Buggy/ Sportwagen kaufen. Die Babywanne braucht man maximal die ersten 6 Monate und da kann man auch tragen, die dazugehörigen Sitzeinsätze gehen meist nur bis 3 Jahre. Wenn man viel öffentlich/ zu Fuß unterwegs ist, braucht man aber länger einen. Es gibt auch tolle XL-Tragehilfen, aber wenn die Kleinen größer sind und mal selber gehen wollen und dann wieder nicht, ist ein Buggy schon praktisch.

    Vergessen solltest du nicht, was du für dich und das Wochenbett bzw. Krankenhaus brauchst und dann soll man natürlich nicht vergessen, dass man üblicherweise alles recht schnell besorgen kann, vor allem in Wien, also keine Panik davor, etwas zu vergessen 🙂

    Alles Gute
    Anna

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    1. Liebe Anna,
      danke für Deine Anmerkungen; die Fläschchen sind geplant, weil ich stillen + abpumpen möchte (wenn alles klappt), Stillberatungstermin habe ich auch schon nächste Woche – ist ja ein richtiger Terminstress, den eine werdende Mama da erwartet… der Kinderwagen steht bereit, aber ehrlich gesagt hoffe ich, dass ich den nur in den ersten Jahren nutzen werde und Puzi mit 3 dann schon nicht mehr darin herumkutschiert werden möchte… 😉

      Und: die Liste für die „Kliniktasche“ ist in Bearbeitung… ich soll mich ja nicht stressen in der Schwangerschaft.
      Dankeschön 🙂 Lg

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  9. Was wir noch ganz toll finden ist unser Babyfon mit Kamera! Lukas war erst dagegen „Big Brother is watching you“ – aber die Kamera hat sich als seeeehr praktisch erwiesen! Vor allem jetzt, wo Junior anfängt sich im Bett aufzustellen aber noch nicht selbst wieder runterkommt. Habe Angst, dass er sich rückwärts fallen lässt und gegen die Gitterstäbe mit dem Kopf knallt. Da ist so ein Videobild ganz praktisch – sobald er nicht mehr schläft oder liegt, sondern steht, düse ich ins Zimmer und hole ihn raus. Solange, bis er den Dreh mit dem wiederhinsetzen raus hat. Ist von Philips Event, kostet ca. 160 Euro. Beste Investition, wie ich finde!!!

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      1. Haha, na ja, so gut ist das Bild auch wieder nicht. Aber du siehst zumindest ob es ein „mäh“ im Schlaf war und das Kind schläft weiter, oder ob der Wicht dabei ist etwas anzustellen und du rennen musst.

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  10. Eine tolle Liste!

    Zum Windeleimer: Beim ersten Kind bekamen wir einen von Freunden geschenkt, der mich schon nach dem ersten Folientüten-Nachkauf tierisch nervte. Ich baute ihn um, damit er mit Müllbeuteln funktioniert und nicht mehr so viel Geld kostete, trotzdem setzte er sich beim 2. Kind überhaupt nicht durch. Auch jetzt noch bringen wir jede Windel direkt in den Mülleimer – haben aber auch ein Haus, da ist das einfach 😀

    Ich habe mein Stillkissen immer sehr geliebt und fand es mit doch immer sehr viel bequemer. Ist aber so ne Ansichtssache. Gleiches gilt für’s Babynest beim Beistellbett, dass hier absolut verhasst war und ich wieder abbauen musste, weil Kind aus dem Bett rauskucken wollte 😀

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    1. … 🙂 den Windeleimer nutze ich derzeit als Eimer für die weiße Schmutzwäsche.
      Das Stillkissen liebe ich auch heiß – dabei dachte ich vor der Geburt noch, dass ich sicher keines brauchen werde. So ändern sich manche Ansichten, wenn das Baby erst da ist…

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